Lazio mit Klose im Aufwärtstrend - Gomez nur auf der Bank

Lazio mit Klose im Aufwärtstrend - Gomez nur auf der Bank

Rom (dpa) - Lazio Rom hat mit Fußball-Weltmeister Miroslav Klose in der italienischen Serie A Boden auf die Champions-League-Plätze gut gemacht. Der deutsche Ex-Nationalstürmer blieb jedoch beim 2:1 (1:1) gegen US Palermo ohne Tor und wurde in der 74. Minute ausgewechselt.

Paulo Dybala brachte Palermo in der 26. Minute in Führung, aber sieben Minuten später traf Stefano Mauri zum Ausgleich. Kurz nachdem Klose ausgewechselt wurde, schoss Antonio Candreva das Tor zum Sieg. Lazio liegt damit auf dem vierten Platz der Serie A. Der Rückstand zum Dritten SSC Neapel beträgt zumindest bis Montag nur zwei Punkte.

Der AC Florenz dagegen hat einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Gomez-Club kam in seinem Heimspiel nur zu einem 1:1 (0:0) gegen den FC Turin, rutschte auf Rang fünf ab und hat nun drei Zähler Rückstand auf Neapel. Mohamed Salah (85.) erzielte kurz vor Schluss die Führung für die Gastgeber. In der 87. Minute sorgte Giuseppe Vives für den Ausgleich. Nationalspieler Mario Gomez saß nur auf der Bank.

Lazios Lokalrivale AS Rom, derzeit auf Platz zwei der Liga, konnte Tabellenführer Juventus Turin mit einem 1:1 (1:1) gegen Hellas Verona am Sonntag nicht weiter gefährlich werden. Juve - nächsten Dienstag Gegner von Borussia Dortmund im Achtelfinale der Champions League - hatte schon am Freitag mit einem 2:1 (2:1) gegen Atalanta Bergamo die Führung in der Serie A ausgebaut. Neun Punkte beträgt bereits der Vorsprung.

Der kriselnde AC Mailand gönnte seinen Fans am Sonntag einen kleinen Trost. Der Club von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi besiegte den AC Cesena 2:0 (1:0).

Zwei Spiele der Liga wurden am Wochenende abgesagt: Die Lokalrivalen Sampdoria und FC Genua konnten am Samstag nicht gegeneinander antreten, weil Regenmassen den Rasen unbespielbar gemacht hatten. Das Match wird nun am Dienstag nachgeholt. Und das Spiel des Tabellenletzten AC Parma gegen Udinese Calcio wurde abgesagt, weil der von der Pleite bedrohte Club Parma das Geld für die Sicherheits- und Stromkosten nicht aufbringen konnte.