Ein Rand bleibt immer: Fünf von zehn Vertikutierern schneiden im Test gut ab

Ein Rand bleibt immer: Fünf von zehn Vertikutierern schneiden im Test gut ab

Köln (dpa/tmn) - Vertikutierer können nicht direkt bis an Einfassungen und Mauern heranreichen. Das zeigt ein Test der Zeitschrift „Selbst ist der Mann“ gemeinsam mit dem Tüv Rheinland (Ausgabe Juli 2018).

So bleibt bei praktisch allen Testgeräten ein wenigstens zehn Zentimeter breiter Streifen Rasen zurück, den Hobbygärtner mit der Hand bearbeiten müssen. Von den zehn elektrischen Vertikutierern schnitten fünf mit der Note „gut“ und fünf mit „befriedigend“ ab. Wird das Preis-Leistungs-Verhältnis bedacht, kommen sogar fünf Geräte auf die Note „sehr gut“ und die fünf weiteren auf „gut“. Ein Problem im Test war für viele Geräte allerdings das Verstopfen - ob mit oder ohne Fangkorb.

Trotzdem raten die Experten bei Geräten mit Korb, diesen beim Vertikutieren von größeren Flächen wegzulassen. Das Behältnis füllt sich schnell, und das Moos blockiert dann den Antrieb. Besser sei es hier, das gelöste Moos im Anschluss mit dem Rechen einzusammeln.

Ein Vertikutierer holt Moos und abgestorbene Pflanzenreste aus dem Rasen, um den verbleibenden Gräsern wieder Luftaustausch zu ermöglichen sowie besser Wasser und Dünger zukommen zu lassen. Das hält den Rasen gesund, und er wächst prächtiger. Typischerweise wird der Rasen im Frühling vertikutiert. Allerdings sollten insbesondere Besitzer von Mulchmähern und Rasenrobotern das ein zweites Mal im Herbst erledigen, aber auch viele mit dem herkömmlichen Rasenmäher geschnittene Grundstücke benötigen einen weiteren Durchgang mit dem Vertikutierer.

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