Grüner Zoo: Wuppertals kühlster Ort ist bei den Pinguinen

Grüner Zoo : Wuppertals kühlster Ort ist bei den Pinguinen

Warum nicht mal zum Abkühlen in den Wuppertaler Zoo oder ins Von der Heydt-Museum?

Hitzewelle — na und! Bei allen Problemen, die die Trockenheit und die hohen Temperaturen in den kommenden Tagen mit sich bringen, es gibt auch viele Gewinner im heißen Sommer 2018. Ab heute dürfen sich die Wuppertaler noch mehr als in den vergangenen Wochen über Freibad- und Biergartenwetter freuen. Zwölf Stunden Sonnenschein sind angekündigt. Am Dienstag um 21 Uhr soll es noch 27 Grad warm sein. Eine tropische Nacht steht bevor: Abkühlung versprechen die Wetterfrösche erst ab 4 Uhr morgens.

Freibäder sind natürlich die erste Adresse für alle, die den Urlaub in heimischen Gefilden verbringen. Im Freibad Eckbusch weiß man die Sonnenstrahlen besonders zu schätzen, denn das Wasser im Becken kann nicht beheizt werden. Doch mittlerweile ist man froh, dass die Wassertemperatur auf nicht mehr als 25 Grad geklettert sind. Im Eigenbad der Wasserfreunde an der Bendahler Straße hat man ebenfalls keine Sorgen, dass das Wasser zu kalt sein könnte. „Im Gegenteil. Wir ziehen normalerweise nachts eine Plane über das Becken, damit sich das Wasser nicht zu stark abkühlt, aber darauf konnten wir zuletzt verzichten“, sagt Peter Nocke von den Wasserfreunden. Wer Lust auf Abkühlung hat: Der Traditionsverein bietet in der laufenden Saison noch Mitgliedschaften für Frühschwimmer an, die das Bad von 6.30 bis 12 Uhr nutzen dürfen. Die Vollmitgliedschaft gibt es für den Rest des Sommers zum halben Preis.

Schöne Orte zum Abkühlen bietet auch der Wuppertaler Zoo. „Der kühlste Platz dürfte bei den Pinguinen sein. Über dem Tunnel für die Besucher fließen 220.000 Liter kaltes Wasser“, sagt Andreas Haeser-Kalthoff, Geschäftsführer des Zoovereins. Die Pinguine selbst sitzen gerne im Bereich einer Eismaschine, die ständig Eiskristalle produziert. „Von der Eismaschine profitieren die Besucher leider weniger“.

Gerade in südlichen Ländern ist der Besuch eines Museums im Hochsommer besonders lohnenswert. Während sich die Menschenmengen draußen in der Hitze drängeln, ist es in den Museen angenehm ruhig und kühl. Das gilt in dieser Woche insbesondere auch für das Von der Heydt-Museum, wo bei 19 bis 20 Grad der Besuch der Ausstellung mit Werken von Jankel Adler Körper und Geist erfrischt.

Mehr von Westdeutsche Zeitung