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Umweltschutz in Wuppertals Partnerstädten​: Schwerin wird klimaneutral

Umweltschutz in Wuppertals Partnerstädten : Schwerin soll klimagerecht werden

Um Klimaschutz, Natur, Nachhaltigkeit und Müllvermeidung stehen in Wuppertals Partnerstädten im Fokus. Die WZ stellt Projekte aus den befreundeten Städten vor.

Schwerin will klimagerecht werden: „Die Erarbeitung des Maßnahmenplans schreitet voran“, teilt die Verwaltung in Wuppertals nordostdeutscher Partnerstadt mit. Am 21. Juni werden die bisherigen Ergebnisse vorgestellt und öffentlich diskutiert. Die Schweriner seien eingeladen, sich zu informieren und auch spezifische Punkte kritisch zu hinterfragen. „Bevor der Planentwurf im Herbst 2022 in die Ausschüsse der Stadtvertretung eingebracht wird, besteht weiterhin die Möglichkeit der Mitwirkung“, so die Verwaltung. Auf der Website www.schwerin.de/klimagerecht kann der aktuelle Stand der Arbeiten eingesehen werden.

Um Natur, Nachhaltigkeit und Müllvermeidung ging es jetzt auch in Wuppertals polnischer Partnerstadt Liegnitz bei der Aktion „Unser grünes Licht für die Erde“ zur Umwelterziehung, an der sich Teams aus Liegnitzer Schulen beteiligten. Sie sammelten unter anderem jede Menge Abfall im Stadtgebiet ein, nahmen an Baumpflanzungen und Familienworkshops zum Bau von Insektenhäusern teil und bereiteten 35 Mauerseglerkästen vor, die an ausgewählten Stellen im Industriepark aufgehängt werden sollen. Die Accolade Group, Eigentümerin des Industrieparks in Legnica, und Raben Logistics Polska, Hauptmieter des Parks, sind Partner der Aktion, die wiederum eine Initiative im Rahmen von „Clean Up the World“ ist und sich an Schulen richtet. Sie wurde von der Abteilung für Werbung und soziale Kommunikation des Rathauses von Legnica in Zusammenarbeit mit dem Jugendforum von Legnica organisiert.

Ökologie und Nachhaltigkeit wurden in Wuppertals befreundetem Berliner Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg jetzt vom Bezirksamt gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und ihren Kooperationspartnern mit einer besonderen Auszeichnung gewürdigt. „Der ‚Green Buddy Award’ fördert innovative Ideen und motiviert Ökologie und Nachhaltigkeit voranzutreiben“, so Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann: „Ich freue mich, dass es in unserer Stadt und im Bezirk Tempelhof-Schöneberg so viele Unternehmen, Initiativen und Projekte gibt, die gemeinsam daran arbeiten, die Stadt grüner und dadurch lebenswerter zu machen.“ Der Green Buddy Award 2022 besteht aus fünf Preiskategorien, darunter „Abfallvermeidung“, „Smart Cities Lösungen“ und „Umweltschonende Produktion“. Jede Kategorie wird mit einem individuellen Buddy-Bären, einem Preisgeld von 2000 Euro sowie einer Urkunde ausgezeichnet.

Zu den Ausgezeichneten gehört zum Beispiel ein Berliner Sozialunternehmen, das plastikfreie und wiederverwendbare Trinkflaschen aus Glas und Edelstahl vertreibt, ein abfallfreies und veganes Restaurant und Cateringunternehmen mit eigener Kompostiermaschine oder eine Initiative für plastikfreie Drogerieprodukte. Kooperationspartner des Green Buddy Awards sind die Buddy Bär Berlin GmbH sowie Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, die Investitionsbank Berlin, die Berliner Stadtreinigung (BSR) und der Marienpark Berlin. Weitere Auslobungen übernehmen der Handelsverband Berlin-Brandenburg HBB sowie das Umwelt-und Naturschutzamt des Bezirks.