1. NRW
  2. Wuppertal
  3. Lokalsport

Rollhockey: RSC peilt Doppel-Double an

Rollhockey: RSC peilt Doppel-Double an

Rollhockey: Im ersten Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft erwarten die Cronenberger am Samstag Meister Iserlohn und wollen vorlegen.

Wuppertal. Der RSC Cronenberg rüstet sich für das Finale um die Deutsche Rollhockeymeisterschaft. In den Endspielen treffen mit den Wuppertalern und der ERG Iserlohn die in den letzten Jahren erfolgreichsten Deutschen Mannschaften aufeinander. Nach dem Play-off-Modus "best of three" wird das erste Finale am Samstag um 15.30 Uhr in der Alfred-Henckels-Halle angepfiffen. Die Löwen wollen ihren Heimvorteil unbedingt nutzen, denn die beiden möglichen weiteren Endspiele muss der RSC in Iserlohn austragen, da der Titelverteidiger in der Vorrunde Platz eins belegte.

RSC-Trainer Sven Steup lässt keinen Zweifel an der Zielsetzung seines Teams: "Nach dem Pokalsieg hat die Mannschaft Blut geleckt und will nun Geschichte schreiben." (siehe Kasten)

Im Finale stehen sich nicht nur die beiden besten Teams gegenüber, sondern auch die bekanntesten Trainer. Iserlohns Coach Detlef Strugala trainierte und spielte jahrelang beim RSC und gewann hier mehrere Titel. Seit mehreren Jahren trainiert er die ERGI und errang dort auch zahlreiche Erfolge. Sven Steup wurde ebenso mit den Löwen mehrfach Meister und Pokalsieger und trainiert die Deutsche Rollhockey-Nationalmannschaft. Im Tor stehen sich mit Patrick Glowka (Iserlohn) und Sebastian Wilk (RSC) zudem die besten deutschen Keeper gegenüber. Zahlreiche weitere Nationalspieler, die im vorläufigen Kader für die EM im September für die Europameisterschaft in der Uni-Halle stehen, werden in den Endspielen dabei sein. Beim RSC sind das Thomas Haupt, Jens Behrendt, Mark Wochnik und Marco Bernadowitz, auf Iserlohner Seite gehören Andy Paczia, Felix Bender sowie der Torschützenkönig der Bundesligasaison, Kevin Karschau, zum Kader. Hinzu kommen hervorragende ausländische Spieler. Der Leistungsträger schlechthin im Team von Detlef Strugala ist der Argentinier Carlos Nunes, der von den beiden Portugiesen Sergio Pereira und Jorge Fonseca ergänzt wird. Somit ist alles ist für hochkarätige Finalspiele bereitet.