Günter Pröpper: Der Meister feiert meisterlich

Günter Pröpper: Der Meister feiert meisterlich

Zum 70. Geburtstag der Wuppertaler Fußball-Legende Günter Pröpper hatte der WSV-Freundeskreis eingeladen.

Als hätte er gerade ein Trainingslager bei seinem früheren Coach Horst Buhtz absolviert: Fit und schlank wie in den goldenen Jahren des Wuppertaler SV begrüßte Günter „Meister“ Pröpper seine Geburtstagsgäste im Landhaus Beek. Zum 70. Geburtstag von Günter Pröpper hatte der Freundeskreis des Wuppertaler SV gestern Freunde und langjährige Weggefährten des Jubilars eingeladen.

Und obwohl öffentliche Auftritte eigentlich nicht unbedingt die Sache des legendären Stürmers sind, diese Feier hat Günter Pröpper sichtlich genossen. Sein Dank galt Detlef Lindhorst vom Freundeskreis des WSV und dessen Mitstreitern, die den Empfang organisiert hatten. Außerdem gab der Freundeskreis eine Festschrift heraus, in der an die große Karriere des herausragenden Sportlers erinnert wird. Günter Pröpper ist eine Wuppertaler Legende, und dies nicht nur wegen seines Torrekordes in der Aufstiegssaison 1971/1972 mit 52 Treffern. Horst Buhtz (88), Aufstiegstrainer des WSV, lobte noch einmal seine unglaubliche Kopfballstärke. Und er erinnerte daran, dass der Jubilar wohl nur deshalb im Tal gelandet sei, weil der frühere WSV-Präsident Günter Fölsch nach eigenem Bekunden „nichts vom Fußball verstanden hat“ und ihm freie Hand bei der Verpflichtung der Spieler gegeben habe.

Das Geburtstagsständchen für die Fußball-Legende stimmten die Wuppertaler Originale an. Und mit ihren Liedern zum Mitsingen und Schunkeln kam bei den „Jongens aus dem Tal“ sogar das Flair einer Meisterschaftsfeier auf. Die Gratulantenliste war lang und prominent besetzt: Horst Buhtz, Holger Fach, Oberbürgermeister Peter Jung, Wuppertals Ehrenbürger Willfried Penner, Stadtsportbundgeschäftsführer Volkmar Schwarz, der Bundestagsabgeordnete Manfred Zöllmer, Ex-WSV-Trainer Werner Kasper, WSV-Verwaltungsratsmitglied Dietmar Grabotin, Sportamtsleiter Peter Keller, Bernd Bever und viele mehr. Und natürlich war auch Günter Pröppers Sohn Carsten am Ball.

Mehr von Westdeutsche Zeitung