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Corona Wuppertal: Das ändert sich mit der Bundes-Notbremse

Corona-Pandemie : Das ändert sich mit der Bundes-Notbremse in Wuppertal

Die Bundes-Notbremse in der Corona-Pandemie hat auch Folgen für Wuppertal. Über einige ist nun informiert worden.

Wuppertals Krisenstab hat beschlossen, das Infektionsschutzgesetz des Bundes „eins zu eins zu übernehmen“. Die Bundes-Notbremse greift ab Samstag, erklärte das Bundesgesundheitsministerium. Zusätzliche Wuppertaler Regelungen solle es nur dann geben, „wenn wir hier vor Ort spezifische Gefährdungssituationen erkennen sollten, die eigenes Handeln erfordern“. Das teilte die Stadt Wuppertal am Donnerstag mit. Die Bundes-Notbremse bringt nach den Angaben der Stadt einige Änderungen für Wuppertal mit sich:

Kinder-Sport in kleinen Gruppen und Zoo-Öffnung wieder möglich

Spätestens ab Montag soll wieder kontaktloser Sport in Gruppen mit bis zu fünf Kindern möglich sein. Das gelte für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren und die entsprechenden Sportvereine. „Die Trainerinnen und Trainer müssen allerdings für jede Einheit über einen Negativ-Schnelltest aus den letzten 24 Stunden verfügen“, so die Stadt.

Der Grüne Zoo Wuppertal kann für Besucherinnen und Besucher mit Negativ-Schnelltest öffnen, ebenso der Skulpturenpark. Ausgenommen sind geschlossene Gebäude.

Kitas gehen in die Notbetreuung - mit Übergangsreglung

Die Notbremse des Bundes gilt auch für die Kitas: Sie sollen analog zu den Schulen ab einem Inzidenzwert von 165 in einen eingeschränkten Notbetrieb wechseln. „Noch liegen der Stadt keinerlei Informationen dazu vor, wie dieser Notbetrieb organisiert und für welche systemrelevanten Berufe der Eltern die Betreuung weiterhin gewährleistet werden soll“, hieß es. Es brauche „so schnell wie möglich“ Vorgaben des Landes.

Der Krisenstab habe daher beschlossen, „dass zum Wochenbeginn eine Übergangsreglung greifen soll und zunächst kein Kind abgewiesen wird“. Das Land habe in diesem Zusammenhang auch eine Entlastung bei den Elternbeiträgen in Aussicht gestellt. NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) rechnet mit einem eingeschränkten Kita-Betrieb in Regionen mit hohen Inzidenzwerten ab kommender Woche. Stamp sprach im Familienausschuss des Landtags am Donnerstag von Überlegungen zu einer Notbetreuung, die sich aber nicht an einer Berufsgruppendefinition mit der sogenannten kritischen Infrastruktur sondern an den Bedarfen orientieren sollen.

Die Allgemeinverfügung der Stadt in der Corona-Krise werde im Wesentlichen aufgehoben. Bereits seit Dienstag war die Überwachung der Ausgangssperre den abgemilderten Bundes-Regeln (22 Uhr bis 5 Uhr, Ausnahmen bis 24 Uhr) angepasst worden. In der gesamten Stadt sei es nach Einführung der Ausgangssperre sehr ruhig gewesen, es sei zu wenigen Anzeigen gekommen. >>> Einen Überblick über die sonstigen Regelungen der Bundes-Notbremse finden Sie hier <<<

100.000 Corona-Impfungen in Wuppertal bald erreicht

„In Kürze wird die 100.000. Impfung erreicht“, teilte die Stadt weiter mit. Die Altersgruppe der über 70-jährigen könne in der kommenden Woche mit der Einladung der jüngsten Jahrgänge abgeschlossen werden.

(red)