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Wuppertal: Arbeiten an Stadion-Fassade sind im Zeitplan

Wuppertal : Arbeiten an Stadion-Fassade sind im Zeitplan

Auch das stürmische Wetter der vergangenen Tage sorgt nicht für Verzögerungen.

Wuppertal. Halbzeit bei der Sanierung der Stadion-Fassade — und bislang läuft alles nach Plan. Vor gut drei Wochen ist die denkmalgeschützte Vorderfront des Stadions am Zoo eingerüstet worden, damit sie saniert werden kann. Auch die stürmischen Böen, die in den vergangenen Tagen durchs Tal zogen, sorgten bislang für keinerlei Verzögerungen. Rund 100.000 Euro wird die Sanierung kosten. „Ein neuer Anstrich ist nach 25 Jahren einfach mal fällig“, sagt Bernd Flunkert vom Gebäudedmanagement auf WZ-Nachfrage. Die Pause des WSV wird nun für die Arbeiten genutzt.

Doch bevor der Anstrich erfolgen, die Fassade in neuem Glanz erstrahlen kann, muss dann doch noch der ein oder andere Setzriss ausgebessert werden. „Das ist aber alles nur Kleinkram“, sagt Flunkert.

Die Wuppertaler können den Fortgang der Arbeiten gleichwohl nur bedingt beobachten. Um regengeschützt arbeiten zu können, ist das Gerüst mittlerweile mit Folie eingekleidet.

Noch weniger erahnen lässt sich aber, was gerade hinter den Stadionmauern passiert. Das Team um Stadionwart Guido Löhr bereitet derzeit den Rasen für die neue Saison auf. Während das Wetter in den vergangenen Tagen für die Maler auf dem Gerüst nicht ganz so optimal war, könnte es dem Rasen nicht besser gehen. „Das wechselhafte Wetter ist perfekt für den Rasen“, sagt Guido Löhr. Gedüngt wird nun regelmäßig. Zudem wird das Grün egalisiert. Soll heißen: Hubbel und Löcher im Spielfeld werden ausgebessert, damit der Ball auch wirklich rollen kann und nicht etwa verspringt.

Aber zurück zu den Arbeiten an der Fassade: Denn wenn die Front ihren neuen Anstrich verpasst bekommt, werden auch die Außenwände des Sport- und Bäderamtes sowie die Kassenhäuschen gestrichen, da diese vor dem Pokalspiel zwischen dem WSV und Erzrivale Rot-Weiss Essen Ende März großflächig beschmiert worden waren. Die Stadt hatte Anzeige gegen Unbekannt gestellt und über das Gebäudemanagement die Buchstaben bereits Tag des Vorfalls wieder übermalen lassen — damals allerdings in einem abweichenden Farbton.