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Zwei Bewerber machen sich schon Hoffnung

Zwei Bewerber machen sich schon Hoffnung

Aktive und Zuschauer genießen das Kaarster Schützenfest in vollen Zügen.

Kaarst. „Schon jetzt kann man sagen, dass wir ein hervorragendes Schützenfest feiern“, sagt der Schriftführer der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft, Guido Otterbein, am Sonntag hörbar zufrieden. „Das Wetter hat bisher gut mitgespielt, bis auf ein paar kaum nennenswerte Tropfen bei der Parade.“ Der Sonntag hatte schon mit der Schützenmesse sehr festlich begonnen, bei der Präses Peter Seul nach einhelliger Meinung einen ausgezeichneten Einstand gegeben hatte.

Der guten Stimmung im Schützenzelt konnte dann auch das seit Mai geltende strikte Rauchverbot nichts anhaben. „Ich weiß nicht genau, ob es allein an dem guten Wetter lag, aber die Leute sind alle sehr diszipliniert und ohne Beschwerden zum Rauchen vor das Zelt gegangen. Das lief alles reibungslos“, sagt Otterbein.

Mit dem Orden der Hohen Bruderschaft zeichneten die St. Sebastianus-Schützen am Sonntag ihren Kassierer Armin Tschierschke sowie Klaus Dicken und Horst Götzen aus. Über das bronzene Jugendabzeichen freute sich Tim Gehlen, Sohn von General Klaus Gehlen. Die St.-Sebastianus-Ehrenkreuze gingen an Günther Fischer, Markus Weber und Stefan Stamm.

Wer am Dienstag Abend Schützenkönig Günter Mödder in seiner Königswürde beerben wird, ist noch völlig offen. Fest steht jedoch, dass es schon jetzt mindestens zwei Bewerber gibt, die sich Hoffnungen auf das hohe Amt machen.