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Warten aufs Häuschen soll morgen ein Ende haben

Warten aufs Häuschen soll morgen ein Ende haben

An der Mozartstraße wird endlich ein neuer Unterstand aufgestellt.

Mettmann. Seit dem Winter stehen die Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln an der Bushaltestelle Mozartstraße sprichwörtlich im Regen. Durch die Schneelast war das Dach des Wartehäuschens eingestürzt und musste entfernt werden. Seitdem liegt die Haltestelle brach. Das soll sich in dieser Woche ändern. Die für die Instandhaltung verantwortliche Firma Ströer, die in der Stadt 26 Werbeflächen betreibt, lässt durch eine Baufirma voraussichtlich morgen ein Wartehäuschen aufstellen.

Nachdem das Bürgerforum in der vergangenen Woche nachgehakt hatte, stellte die Stadt in Person von Kurt Werner Geschorec, Amtsleiter Stadtentwicklung, Umwelt und Bau, ein Ultimatum an das Wuppertaler Werbeunternehmen. Bis Ende des Monats solle sich etwas bewegen. Die Firma Ströer führt die lange Wartezeit auf einen neuen Regenschutz auf die baulichen Umstände zurück.

„Wir mussten warten, bis im Bestand ein Wartehäuschen frei geworden ist, das zu den Haltestellen in Mettmann passt. Solche Häuschen werden nicht mehr hergestellt“, sagt Niederlassungsleiter Thomas Lehner. Deshalb soll nun ein altes, aber saniertes Modell aufgestellt werden.

Die Kosten belaufen sich auf rund 1500 Euro. Ein modernes Wartehäuschen, das neu angefertig wird, kostet zwischen 3000 und 5000 Euro. Die Firma Ströer ist vertraglich an die Stadt gebunden. Sie ist für die Wartung der Häuschen und Werbeflächen zuständig und darf diese dann im Gegenzug eigenmächtig vermarkten.