VfB 03 Hilden verliert bei der SSVg Velbert

Fußball : Rote Karte bringt Hilden Niederlage ein

Voller Hoffnung gingen die Oberligisten gegen Velbert auf den Platz, zogen am Ende aber den Kürzeren. Jubeln durften Ratingen 04/19, SF Baumberg und FC Monheim.

. Den Abschluss des Jahres hatten sich die Fußballer des VfB 03 ganz anders vorgestellt. Nach dem guten Auftritt beim 3:3 im Hinspiel gegen die SSVg Velbert hofften die Hildener insgeheim, auch im zweiten Vergleich für eine Überraschung sorgen zu können. Doch auf eigenem Platz erwies sich die ambitionierte Mannschaft von Alexander Voigt erst recht als harter Brocken und setzte sich mit 3:1 (1:0) durch. Marc Bach, Trainer des VfB 03: „Am Ende hat Velbert verdient gewonnen. Aus unserer Sicht war das aber eine unnötige Niederlage.“ Ganz bitter war zudem die rote Karte, die sich Talha Demir wegen einer Tätlichkeit einhandelte, denn der Platzverweis leitete die Schlussoffensive der SSVg ein. Mit Moral allein vermochten die verbliebenen zehn Hildener nicht allzu lange gegenzuhalten.

Der Start verlief noch ganz nach dem Geschmack des VfB 03. Dann aber setzte Leroy Mickels für die Gastgeber die ersten offensiven Akzente – gleich zweimal parierte Marvin Oberhiff glänzend. Auf der anderen Seite war auch Pech im Spiel, als Stefan Schaumburg mit seinen Schüssen nur Latte und Pfosten traf. Max Machtemes, der zuvor bereits eine gute Gelegenheit vergab, brachte die Velberter in Führung. Nach einem präzisen Steilpass von Mickels vor das VfB-Gehäuse tauchte er frei vor Keeper Oberhoff auf und schob zum 1:0 (21.) ein. Das war zugleich der Pausenstand.

Verloren war die Begegnung zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Nach einem Doppelpass zwischen Demir und Schaumburg kam das Leder zu Pascal Weber, der kurz nach dem Wiederanpfiff mit links das 1:1 (53.) erzielte. Mit dem Ausgleich war das Feld für einen erneuten Hildener Punktgewinn bestellt. Dann aber folgte jener Zweikampf von Talha Demir, bei dem Schiedsrichter Guido Tenhofen eine Tätlichkeit des 23-jährigen Mittelfeldakteurs erkannte. Die Hildener mussten ab der 65. Minute in Unterzahl agieren.

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