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Mettmann: Aule Mettmanner luden zum Adventstöndchen

Weihnachtszeit in Mettmann : Aule Mettmanner lädt wieder zur Traditionsveranstaltung ein

Aule Mettmanner luden zur Traditionsveranstaltung und knüpften an Vor-Corona-Zeit an.

(klm) Bereits beim Betreten des Johanneshauses wurden die Mitglieder der Bürger- und Heimatvereinigung Aule Mettmanner mit vorweihnachtlicher Stimmung empfangen. Klaus Haxel und Klaus-Dieter Stickey-Jensen spielten am Eingang auf der Drehorgel Weihnachtslieder, und der Saal war adventlich geschmückt. Der neue erste Vorsitzende der Aulen, Friedhelm Kückels, wies bei seinen kurzen Begrüßungsworten darauf hin, dass der Vorstand sich freue, dass nach zweijähriger pandemiebedingter Unterbrechung, das traditionsreiche Adventstöndchen wieder stattfinden kann. Die erste stellvertretende Bürgermeisterin, Ute Stöcker, stellte heraus, dass sie sich noch gut daran erinnern könne, dass sie vor einigen Jahren fast das Adventstöndchen nicht besuchen konnte, da Eis und Schnee den Zugang zur Stadthalle versperrten und es die damaligen Organisatoren nicht einfach hatten, diese für die Aulen doch so traditionsreiche Veranstaltung durchzuführen.

Stellvertretende Bürgermeisterin
begrüßt die Tradition

Später merkte sie am Rande des Nachmittags an, dass sie es beachtlich finde, dass die Aulen an bewährten Traditionen festhalten und die Mundart pflegen. „Es ist sehr gut, dass wir die Bürger- und Heimatvereinigung in Mettmann haben, die sich engagiert für das Brauchtum einsetzt und auch Denkanstöße für Verbesserungen und Veränderungen in unserer Stadt gibt.“

Pfarrerin Stephanie Franz von der evangelischen Kirchengemeinde Mettmann und Gemeindereferentin Ulrike Platzhoff vom katholischen Seelsorgebereich Mettmann/Wülfrath überbrachten die Grüße der jeweiligen Gemeinden und trugen mit kleinen Wortbeiträgen zum Gelingen des Adventstöndchens bei. Viel Beifall erhielten das junge musikalische Talent Anton Hauke am Cello und Amy Poon am Klavier für ihren Auftritt mit weihnachtlichen Klängen. Auch die städtische Musikschule war mit Hannah Winkelmann und Dominik Mauermann vertreten. Die Besucher sangen gemeinsam bekannte Weihnachtslieder und wurden so auf die besinnliche Zeit eingestimmt. Gudrun Wolfertz las eine zum Nachdenken anregende Weihnachtsgeschichte vor.

Die frühere Stadtarchivarin erinnerte an Weihnachten im Jahr 1947, als im Deutschland der Nachkriegszeit viel Armut herrschte und die Leute sich noch über kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten riesig freuen konnten. Viel Heiterkeit herrschte im Saal, als Mundartexperte Horst Julius alte „Dönekes“ auf Mettmanner Platt erzählte.

Zum Abschied wählte Friedhelm Kückels einige besinnliche Worte und erinnerte daran, dass an Weihnachten eigentlich die Botschaft vom Frieden verkündet werde, doch in Teilen von Europa herrsche derzeit Krieg mit großem Leid für die Bevölkerung.