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Turbulentes Jahr für die Rettungsschwimmer

Turbulentes Jahr für die Rettungsschwimmer

Die DLRG leistete 2013 Hilfe beim Hochwasser in Ostdeutschland und schob Wachdienst am Unterbacher See.

Haan. Trotz des Ausfalls vieler Übungs- und Trainingsstunden, dem Umbau des Hallenbades geschuldet, war das vergangene Jahr ein gutes Jahr für die Ortsgruppe Haan der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).

Die Mitgliederzahlen blieben im Vergleich zum Vorjahr konstant: 624 Mitglieder zählt der Verein aktuell, gut zwei Drittel davon sind Kinder und Jugendliche. „2013 war eins der aufregendsten und interessantesten Jahre überhaupt“, sagt Timo Reiter, Ausbilder der DLRG. Höhepunkt des Jahres sei das „Open Spacetival“, ein Treffen der gesamten Bezirksjugend, gewesen. Auch die Bezirksmeisterschaften standen 2013 auf dem Programm. „Leider ließ die Beteiligung an Schwimmern nach“, bemängelt Reiter. So mussten die Mannschaftsmeisterschaften aufgrund von Teilnehmermangel sogar ganz ausfallen. Reiter: „Dem gilt es nun entgegenzuwirken.“

Als sich die Hochwasserlage in Ost- und Süddeutschland zuspitzte, machten sich auch Haaner DLRG-Mitglieder Anfang Juni auf den Weg nach Ostdeutschland, um zu helfen. Einen Monat später forderte das Ertrinken eines aus einem Tretboot gestürzten Jungen am Unterbacher See die Haaner Einsatzkräfte der dortigen Rettungsstation. Der Junge konnte letztlich nur noch tot geborgen werden.

Insgesamt leisteten die Haaner Rettungsschwimmer im vergangenen Jahr 157 Wach- und 1058 Bereitschaftsstunden am Unterbacher See ab.