1. NRW
  2. Krefeld

WZ zeigt Krefeld in der Volkshochschule hautnah

WZ zeigt Krefeld in der Volkshochschule hautnah

Der multimediale Bürger-Dialog ist ab Dienstagabend bis zum 1. März im Foyer zu sehen. Krefelder können sogar mitgestalten.

Eigentlich hat die WZ nur das getan, wofür Sie seit 141 Jahren in Krefeld geschätzt wird: sich um die Themen gekümmert, die Krefeld bewegen. Abgeholt bei den Krefeldern, ganz nah dran. Und doch hat die Serie „Krefeld hautnah“ mit dem besonderen Fokus auf den Bürgervereinen als Säulen dieser Bürger-Gesellschaft die Menschen in den Stadtbezirken besonders berührt. Hat sie dazu animiert, uns jede Menge Tipps und Hinweise zu geben, aber auch Sorgen aus ihrem Stadtteil zu erzählen. Geschichten aus dem Umfeld ihrer Haustür. Wunderbarer Stoff für eine ganz besondere Ausstellung, wie sie krefelderischer nicht sein könnte. WZ und VHS eröffnen „Krefeld hautnah“ am Dienstag, 30. Januar, um 18 Uhr in der Volkshochschule.

Diese Ausstellung ist von, für und über Krefelder. Die Bürger sind zu unserer Reihe „Krefeld hautnah“ gekommenen und haben die Säle bei unseren Podiumsdebatten gefüllt, zu denen wir im dreiwöchigen Rhythmus an immer verschiedenen und ganz speziellen Veranstaltungsorten eingeladen hatten. Der Zuspruch war groß, die Abende waren lang, die Diskussionen kontrovers. Und natürlich sind Sie, sind alle Krefelderinnen und Krefelder, auch jetzt wieder eingeladen, mitzumachen. Den Krefeld-Diskurs um ihr Wissen und ihre Meinungen zu bereichern. Denn die WZ-Ausstellung „Krefeld hautnah“ soll über die nächsten vier Wochen wachsen. Sie soll und wird sich entwickeln.

Und das Ganze multimedial. Auf neun Tafeln finden die Krefelder die prägnantesten Themen, die wir gemeinsam mit ihnen in den neun Stadtbezirken erarbeiten konnten. Kurz, komprimiert, verlängert ins Internet. Wer mit seinem Handy die QR-Codes im Vorbeigehen scannt, kann alle Geschichten, Debatten und Informationen mobil noch einmal nachlesen. Das gilt auch für die Portraits aller teilnehmenden Bürgervereine aus den jeweiligen Bezirken. Ihre Fotos sind auf den Tafeln zu sehen, ihre Geschichte ist im Netz per Knopfdruck abrufbar.

Zwischen den Tafeln haben WZ und VHS Gästebücher ausgelegt. Uns interessiert Ihre Meinung zur Ausstellung, natürlich. Vor allem wollen wir aber weitere Anregungen und drängende Themen aus Ihren Bezirken sammeln und diese gegebenenfalls sukzessive in die Ausstellung integrieren.

Ein Prinzip, das auch für die Videowelt der WZ-Ausstellung „Krefeld hautnah“ gilt. Hier werden auf zwei Monitoren während des gesamten Ausstellungszeitraums unterschiedliche Formate, die allesamt mit dem Erleben von Krefeld zu tun haben, in Dauerschleife laufen. Gemeinsam mit Reimund Meincke von KR-TV sind die Podiumsdiskussionen aus allen Bezirken zusammengeschnitten worden. Dazu haben wir mit dem Fachmann das Projekt „Generationen im Dialog“ gestartet, in dem sich junge und alte Krefelder über das Leben in ihren Stadtteilen unterhalten. Hinzu kommen Beiträge von Menschen, die sich jetzt noch an „Krefeld hautnah“ beteiligen wollen. Wir bieten unterschiedliche Möglichkeiten, die Ausstellung durch einen kleinen Videobeitrag unter dem Motto „Denk ich an Krefeld“ mitzugestalten. Start ist gleich die Eröffnung der Ausstellung am Dienstagabend, an deren Rande jedermann aufgefordert ist, seine Gedanken über Krefeld in die Kamera zu sprechen.

Zur WZ-Videowelt bei „Krefeld hautnah“ gehören außerdem zwei perspektivisch orientierte Film-Beiträge von der Initiative „Zukunft durch Industrie“, die sich ebenfalls stark für den Bürger-Dialog in Krefeld engagiert und „Krefeld hautnah“ daher gern unterstützt. Außerdem wird bei der Ausstellungseröffnung der kurzweilige WZ-Film „Wir Krefelder“ uraufgeführt, in dem Krefelder erklären, warum sie so gern hier leben.

Besuchen auch Sie unsere interaktive Ausstellung „Krefeld hautnah“ und helfen uns dabei, sie noch weiter zu entwickeln.