1. NRW
  2. Krefeld

Spielplatz an der Engerstraße ist neu gestaltet und eingezäunt

Spielplatz : Immergrüner Rasen, bunte Kugeln und ein Trampolin

Der neu gestaltete und nun eingezäunte Spielplatz an der Engerstraße ist offiziell eröffnet.

Was lange dauert, kann dann richtig gut werden. Das fanden auch die Kinder, die am Freitagnachmittag den neu gestalteten Spielplatz an der Engerstraße bevölkerten. Besonders toll ist für sie das in den Boden eingelassene Trampolin, einzigartig in Krefeld. Der Kunstrasen im neuen Bereich ist natürlich immer grün.

„Hier können wir gut abhängen und chillen“, finden Jorit und Nick, beide zwölf Jahre alt. Sie gucken auf die Schaukel, die aus einem dicken Tau besteht. Der alte Platz war ihrer Meinung nach in die Jahre gekommen. Besonders gut finden sie, dass der Bereich nun eingezäunt ist. Nick: „Früher durfte mein kleiner Bruder hier nicht spielen. Er hätte in den Teich gleich nebenan fallen können.“

Nun laden neue Geräte wie das große Kletternetz zum Bewegen ein. Wer die Rutsche benutzen will, muss da hinauf. Große rote und blaue Elemente sehen auf dem grünen Rasen nicht nur schön aus, man kann sie auch als Sitzmöbel nutzen.

Birgit Luttkus vom Kinder- und Familienbüro betont, dass der Platz auch vorher Spielwert gehabt habe. „Doch besonders viel Spaß hat er den Kindern nicht mehr gemacht.“

Das ist nun anders. Jessyka Hoppmanns ist eine von zwölf Spielplatzpaten. „Ich habe hier schon als Kind herumgetollt und mein Vater auch. Da ist es Ehrensache, die Patenschaft zu übernehmen.“ Ihre zweieinhalbjährige Tochter sei gerne hier. „Es ist super geworden, zumal auch Park und Bolzplatz hier angrenzen.“

Bürgermeisterin Gisela Klaer und Bezirksvorsteher Wolfgang Merkel freuen sich, dass alles fertig ist. Die Planungen hatten 2011 begonnen. Klaer deutet auf den geschwungenen und gepflasterten Weg, der durch die Anlage führt: „Er entspricht den Windungen der Altstromrinne, ist eine gute Idee und zeigt eine gute Verbindung zu diesem Ort.“ Es sei schön, dass hier größere und kleinere Kinder spielen könnten, findet sie.

Der Bereich umfasst 550 Quadratmeter und wurde für 138 000 Euro saniert. Kinder und Erwachsene hatten die Möglichkeit, „sich bei der Umgestaltung ihres direkten Wohnumfeldes einzubringen und ihre Wünsche mit einfließen zu lassen“, sagt Andrea Brönner von der Stadt. cf