Airhop: Trampolinpark in Flingern eröffnet

Airhop : Trampolinpark in Flingern eröffnet

In der Halle können Kinder ab fünf Jahren springen und Spiele spielen. Hunderte Besucher kamen am Eröffnungstag.

Düsseldorf. Hannah Link hat sich dieses Jahr besonders auf ihren Geburtstag gefreut. Mit ihren Freundinnen ging es zur Party zum neuen Trampolinpark Airhop in der Fichtenstraße. „Mir und meinen Freundinnen macht das Springen richtig Spaß“, sagt die Zwölfjährige. „Ich bin gespannt, was hier alles möglich ist.“ Damit liegt sie im Trend. Überall sind in den letzten Jahren Trampolinparks entstanden — seit dem Wochenende hat auch Düsseldorf eine eigene Halle in Flingern.

Hunderte Besucher kamen am Eröffnungswochenende, um das Angebot auszuprobieren. Manche kannten schon ähnliche Parks in anderen Städten wie Duisburg und Essen und waren neugierig auf den Düsseldorfer Park. Dabei geht es längst um mehr als nur das Springen auf einer großen Fläche. Im Airhop mit seinen 4000 Quadratmetern Fläche werden Aktionen angeboten, die sich Dodgeball, Foam Pit oder Battle Beam nennen — verschiedene Spiel- und Übungsmöglichkeiten.

Mit Dodgeball ist beispielsweise eine Art Völkerball im Springen gemeint. Damit es nicht so lange dauert und jeder mitmachen kann, sind die Regeln stark vereinfacht. Ein Mitarbeiter des Parks ist der Schiedsrichter. Auf einer anderen Fläche kann man einen Salto und weitere Kunststücke üben. Gesprungen wird dabei in eine Foam Pit — eine Grube voll mit Schaumstoffwürfeln. Das sogenannte Battle Beam hat mit Trampolinspringen hingegen wenig zu tun. Hierbei gilt es, sich im Zweikampf mit einer Schaumstoff-Rolle von einem Brett zu schubsen. In einem anderen Bereich sind Basketball-Körbe angebracht. Den Ball im Springen hineinzuwerfen, ist gar nicht so leicht, wie es aussieht. Als Höhepunkt gilt jedoch die große Fläche mit einem Trampolin hinter dem anderen.

„Wir wollen den Besuchern schon etwas bieten“, sagt Jan Marius Halhuber, Mitarbeiter des Airhop-Parks. „Verschiedene Spiele sind heutzutage Standard.“ Nach Standorten in Essen und München ist es bereits die dritte Halle des Anbieters in Deutschland. Jeweils zwölf Mitarbeiter passen in den verschiedenen Bereichen in der Düsseldorfer Halle auf, dass nichts passiert — und haben bei Bedarf ein besonderes Auge auf die Jüngsten. Kinder ab fünf Jahren können sich bereits auf dem Gelände austoben. Erwachsene können mit ihnen springen — oder als Begleitperson am Rand stehen.

Gleich am ersten Tag sah man auch einige kleine Kinder, die sich noch vorsichtig von Feld zu Feld vorwagten. Viele Jugendliche tollten herum, Sportgruppen probierten Salti und Handstand-Überschlag. Auch einige Väter waren dabei, die mit strahlenden Gesichtern hohe und weite Sprünge quer über alle Flächen hinweg wagten. „Wir sind mit unseren drei Jungs hier“, sagt Markus Czehak. „Aber ich habe natürlich auch großen Spaß.“ Die Familie konnte gar nicht genug vom Springen bekommen. „Das ist schon cool, was man hier machen kann“, findet der 11-jährige Moritz Czehak. Nach einer Stunde ist der Spaß in der Regel vorbei — für länger reicht die Puste nicht.

Mehr von Westdeutsche Zeitung