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Bundestagswahl: Bürger konnten in Düsseldorf-Gerresheim schon wählen

NRW : Stimmenabgabe in Gerresheim

Die Stadt bot am Samstag in der Bezirksverwaltungsstelle die Möglichkeit an, frühzeitig seine Stimme abzugeben. Kommende Woche gibt es das Angebot noch einmal – im Rathaus in der Altstadt.

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl hat die Stadt Düsseldorf erneut Bürgern die Möglichkeit gegeben, ihre Stimme frühzeitig persönlich abzugeben – also ohne einen vorherigen schriftlichen Briefwahlantrag. In der Gerresheimer Bezirksverwaltungsstelle konnten alle Interessierten am Samstag zwischen 9 und 13 Uhr ihre Kreuzchen machen. Ein großer Ansturm blieb zwar aus, aber das Angebot wurde solide angenommen.

Samstagvormittags ist viel los am Neusser Tor, wo auch der Gerresheimer Wochenmarkt stattfindet. Mittendrin wies an diesem Samstag ein Schild vor dem Eingang der Bezirksverwaltung auf die Wahlmöglichkeit hin; ein Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes stand an der Tür und achtete unter anderem auf die Einhaltung der Corona-Regeln.

Drin war Sandra Emmerichs vom Amt für Statistik und Wahlen mit einem Kollegen vor Ort, die beiden gaben die Wahlscheine aus und beantworteten offene Fragen. Es waren knapp 60 Düsseldorfer erschienen; tendenziell eher höheren Alters: „Ich denke, dass die Jüngeren noch stärker zur Briefwahl tendieren“, sagt Emmerichs. Ehrenamtliche Wahlhelfer werden für diese Aktion nicht eingesetzt, zumal manchmal auch die Expertise aus dem Wahlamt gebraucht wird – immerhin können Bürger aus ganz Düsseldorf an diesem Tag in Gerresheim wählen gehen. „Es kann immer mal sein, dass es ein Problem gibt, um das wir uns kümmern müssen“, sagt Emmerichs und deutet auf den Computer vor sich.

Es ist das erste Mal, dass dieses dezentrale Angebot gemacht wird – zusätzlich zu der weiterhin bestehenden Möglichkeit, direkt im Amt für Statistik und Wahlen (Brinckmannstraße 5) seine Stimme abzugeben. Vor Gerresheim hatte die Direktwahlstelle schon weit im Norden (Kaiserswerth) und im Süden (Garath) eröffnet, so dass bewusst ein möglichst weiter Bereich abgedeckt wurde. Am kommenden Samstag wird die Direktwahlstelle im Herzen der Stadt geöffnet – von 9 bis 13 Uhr im Rathaus, Marktplatz 1.

Im Amt für Statistik und Wahlen können weiterhin Wahlschein und Briefwahlunterlagen beantragt werden. Und zwar montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 14 Uhr sowie am Freitag, 24. September, von 8 bis 18 Uhr. Dort kann man auch die Briefwahl direkt vor Ort erledigen. Bis Freitag hatten mehr als 155 000 Wahlberechtigte einen Antrag auf einen Wahlschein gestellt (2017 waren es 93 000).

Das Amt für Statistik und Wahlen wies darauf hin, dass die Zusendung der Briefwahlunterlagen mehrere Werktage in Anspruch nehmen kann. Wer nach sieben Tagen keine Wahlunterlagen erhalten hat, soll sich an die Stadt wenden, Telefon 0211/8993368 oder

briefwahl@duesseldorf.de