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Marc-André ter Stegen: „Ich muss positiv nach vorne schauen“

Marc-André ter Stegen: „Ich muss positiv nach vorne schauen“

Ter Stegen zeigt sich nach seinen Fehlern selbstkritisch.

Mönchengladbach. Marc-André ter Stegen ist keiner, der um den heißen Brei herumredet. Auch dann nicht, wenn er wie beim 2:0-Sieg der Fohlen in der Europa League gegen Limassol keinen guten Eindruck hinterlassen hat. Zahlreiche Abschläge des Torhüters von Borussia Mönchengladbach landeten beim Gegner, mehrere seiner Ausflüge aus dem Strafraum wirkten unglücklich.

Nicht das erste Mal in den vergangenen Wochen, dass er mit Formschwankungen zu kämpfen hatte. Nach dem gestrigen Auslaufen sprach der 20-Jährige über. . .

. . .verunglückte Abschläge:

Ter Stegen: „Natürlich hatte ich miserable Pässe drin. Das darf auch in manchen Situationen nicht passieren, aber ich muss das ganz schnell abhaken und positiv nach vorne schauen.“

. . .die Kritik an seinen jüngst gezeigten Leistungen:

Ter Stegen: „Wenn ich mir alles zu Herzen nehmen würde, was berichtet wird und die Fans sagen, dann wird es schwierig. Dann macht man sich selbst kaputt. Die Fans haben das Recht zu meckern und zu pfeifen. Ausschlaggebend für mich ist die Rückmeldung von Lucien Favre und Torwart-Trainer Uwe Kamps.“

. . .das Thema Formkrise:

Ter Stegen: „Klar, für die Medien ist es eine Schwächephase. Für mich ist es eine Phase, in der ich dazulerne, in der ich mich weiterentwickele. Dazu gehören Fehler. Das sind Momente, aus denen ich gestärkt herausgehen muss.“

. . .seine Geste vor der Halbzeit gegen Limassol, als er mit Applaus auf Zuschauerpfiffe reagierte:

Ter Stegen: „Mein Klatschen war keine abwertende Geste. Wir brauchen die Fans, nur zusammen können wir es schaffen.“