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Handball: TVK verstärkt sich mit zwei Spielern

Handball: TVK verstärkt sich mit zwei Spielern

Philipp Liesebach und Benjamin Göller wechseln zum Zweitligisten.

Korschenbroich. Mit neuem Personal wollen die Zweitliga-Handballer des TV Korschenbroich die Wochen der Wahrheit angehen. Zum Auftakt einer Serie von drei Heimspielen in den nächsten vier Wochen stellt sich der SV Post Schwerin heute in der Waldsporthalle (19.30 Uhr) vor.

Philipp Liesebach und Benjamin Göller verstärken den verletzungsbedingt zuletzt stark dezimierten Kader des Bundesligisten. Liesebach kommt vom Verbandsligisten Hülser SV — bei dem er auch weiterhin vorrangig aktiv sein wird — und erhält ein Doppelspielrecht für die 2. Bundesliga. „Philipp ist ein sehr talentierter und fleißiger Rechtsaußen“, weiß Ilper zu berichten. Vor allem das „sehr schlaue Wurfverhalten“ habe ihn vom 20-jährigen Linkshänder überzeugt.

In dieser Saison bislang vereinslos war Benjamin Göller. Der 24 Jahre alte Sportstudent hatte in puncto Handball eigentlich kürzer treten wollen und sein Engagement beim VfL Eintracht Hagen, für den er noch in der vergangene Saison in der 3. Liga auf Torejagd ging, nach nur einem Jahr beendet. Ilper: „Benjamin Göller ist ein klassischer Linksaußen, der trotz seines noch recht jungen Alters schon über eine enorme Erfahrung verfügt. Ihn zeichnet vor allem seine Schnelligkeit und Explosivität aus. Er ist absolut energiegeladen.“ Göller hat sich zunächst bis Jahresende an den TVK gebunden.

Zum Gegner heute sagt Ilper: „Ich bin mir sicher, dass wir gegen Schwerin punkten können. Nicht, weil ich den Gegner gering schätze, sondern weil ich sehe, was mein Team jeden Tag leistet — und das ist beeindruckend. Wenn ich mir in Bezug auf meine Mannschaft unsicher gewesen wäre, dann hätte spätestens die Partie in Eisenach diese Unsicherheiten weggewischt. Das war nicht nur eine sportliche, sondern auch eine charakterliche Glanzleistung, eine Demonstration von Einsatz und Wille.“

Wieder einsetzbar sind voraussichtlich Dennis Marquardt und Robin Doetsch, wobei bei Doetsch ein Belastungstest vor dem Spiel zeigen soll, ob der Linkshänder spielen kann.