90-Millionen-Eurojackpot geht zur Hälfte nach NRW

Lotto : 90-Millionen-Eurojackpot geht zur Hälfte nach NRW

90 Millionen Euro warteten seit dieser Woche in der Lotterie Eurojackpot. Er war sieben Wochen hintereinander nicht geknackt worden - jetzt können Spieler in Deutschland und Polen jubeln.

Der mit 90 Millionen Euro maximal gefüllte Eurojackpot geht jeweils zur Hälfte nach Nordrhein-Westfalen und nach Polen. Mit den Gewinnzahlen 5-7-15-19-29 und den beiden Zusatzzahlen 3 und 8 lagen gleich zwei Spieler - oder Tippgemeinschaften - nach sieben Wochen ohne Hauptgewinn dieses Mal richtig, wie Westlotto am Freitagabend nach der Ziehung in Helsinki mitteilte. Es sei der dritthöchste Gewinn in der Lotterie, der nach Nordrhein-Westfalen gehe, sagte Westlotto-Sprecher Bodo Kemper: 2016 strich ein Tipper dort knapp 77 Millionen Euro ein, 2015 ein anderer 49 Millionen.

Seit dem Start des Eurojackpots im Jahr 2012 hatte die europäische Lotterie zum siebten Mal die gesetzlich festgelegte Obergrenze von 90 Millionen Euro erreicht. Ist die Maximalsumme erreicht, fließt jeder weitere Euro in einen zweiten Jackpot. In dieser Woche waren das zusätzlich 7 Millionen Euro. So kann auch ein Gewinn in der zweiten Gewinnklasse beim Eurojackpot Millionengewinner hervorbringen.

Dieses Mal streichen in der Gewinnklasse 2 gleich 11 Tipper knapp 995 000 Euro ein. Sieben davon kommen aus Deutschland - drei aus Bayern und jeweils einer aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Die anderen kommen aus Spanien, Dänemark und zwei Mal aus Tschechien.

Weil in Deutschland besonders viele Tipper beim Eurojackpot ihr Glück versuchten, gebe es hier auch besonders häufig Millionen-Gewinner, erläuterte Westlotto-Sprecher Kemper. So räumte 2016 ein Spieler aus Baden-Württemberg 90 Millionen ab - damals der höchste Gewinn in der deutschen Lottogeschichte.

Im Sommer 2018 ging wieder ein bis zur gesetzlich festgelegten Obergrenze von 90 Millionen Euro gewachsener Jackpot nach Deutschland: Allerdings lagen je ein Spieler aus Hessen und Sachsen-Anhalt richtig und mussten sich den Gewinn teilen.

Sogar fünf Spielteilnehmer tippten bei der dritten 90-Millionen-Euro-Ziehung in der Eurojackpot-Geschichte richtig: Spieler aus Berlin, Hessen, Niedersachsen, Dänemark und den Niederlanden mussten den Megagewinn Anfang 2017 splitten - und wurden immerhin zu 18-fachen Millionären.

Zuletzt wurde der Jackpot mit 53,4 Millionen Euro am 15. März in Schweden getroffen. Am 8. Februar gingen zudem rund 63,2 Millionen Euro nach Rheinland-Pfalz. Die Chance auf den Eurojackpot liegt bei 1 zu 95 Millionen. Deutlich geringer ist sie beim klassischen Lotto am Mittwoch und Samstag („6 aus 49“): Hier steht die Aussicht auf den Jackpot bei nur 1 zu 140 Millionen.

(dpa)
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