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Von der Heydt-Platz in Wuppertal wird ab Mitte März umgebaut

Wuppertaler City : Von der Heydt-Platz wird ab Mitte März umgebaut

In Kürze wird die Baustelle eingerichtet. Die Kosten sind auf drei Millionen Euro gestiegen.

Derzeit sieht der Von der Heydt-Platz im Elberfelder Zentrum wenig einladend aus: Der Platz ist in die Jahre gekommen, gerade beendete Arbeiten der Stadtwerke haben ihre Spuren hinterlassen. Das wird sich ändern: Der Platz wird komplett neu gestaltet und mit goldfarbenen Sitzgelegenheiten, Wasserspielen und luftigen Bäumen zum Gucken und Bleiben einladen. Eine neue Beleuchtung und Glasfaser-Kabel für schnelles Internet komplettieren die Neugestaltung, teilt die Stadt am Dienstag mit. Bis dies der Fall ist, wird allerdings noch etwas Zeit verstreichen. Denn nicht nur der Platz, sondern auch die Herzogstraße wird in die Rundum-Sanierung einbezogen. Zunächst wird der Platz deshalb als Lager für Baufahrzeuge, Werkzeug und Material dienen, während in der Herzogstraße gearbeitet wird. Die Baustelle wird Mitte März eingerichtet.

Das könne für die dort liegenden Geschäfte, Gaststätten und Arztpraxen, immer wieder zu Behinderungen führen, heißt es seitens der Stadt: Es werden aus Sicherheitsgründen immer halbseitig etwa 20 Meter lange Bauabschnitte eingerichtet. So soll sichergestellt sein, dass die Arbeiten voran kommen, gleichzeitig aber Geschäfte, Gaststätten, Praxen und Wohnungen erreichbar bleiben – besonders auch für die Fahrzeuge der Feuerwehr. In zwei Baustellen-Sprechstunden will das zuständige Ressort Straßen und Verkehr deshalb alle gewerblichen Anlieger der Herzogstraße informieren und Fragen beantworten. 

Geplant ist, zunächst die Fouriersgasse, danach die Bankstraße und dann die Herzogstraße mit neuem Pflaster zu versehen. Bis Dezember diesen Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. 2021 bis 2022 kommen dann der Von der Heydt-Platz selbst und die Grünstraße an die Reihe. Das gesamte Projekt für einen attraktiveren Platz und dessen Umgebung wird rund drei Millionen Euro kosten. Hierfür bekommt die Stadt Mittel aus der Städtebauförderung. Der Umbau der Herzogstraße wird über das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz finanziert.

Über die Kosten für die Umgestaltung hatte es viele Diskussionen gegeben, da sich auf die Ausschreibung nur ein Unternehmen gemeldet hatte und dieses einen fast doppelt so hohen Preis forderte wie er von der Stadt berechnet worden war. Die Verwaltung hatte dem Stadtrat deshalb vorgeschlagen, den Betrag für den Umbau von 2,14 Millionen Euro auf drei Millionen Euro aufzustocken. Dabei hatte die Stadt bereits im Februar 2019 eine Erhöhung der Baukosten um 710 760 Euro verkünden müssen.

(red)