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Neueröffnung: Die „Luise“ ist ein Café für alle Wuppertaler

Neueröffnung: Die „Luise“ ist ein Café für alle Wuppertaler

Am Donnerstag öffnen Frank Höhlschen und Dirk Schüller ihre neue Bar im Luisenviertel.

Elberfeld. „Möge Gott mich davor bewahren, meinen Geist zu pflegen und mein Herz zu vernachlässigen.“ Dieses Zitat von Luise Auguste Wilhelmine Amalie, Herzogin zu Mecklenburg und Ehefrau Königs Friedrich Wilhelms III. von Preußen ist der Wahlspruch von Frank Höhlschen und Dirk Schüller.

Die beiden eröffnen am Donnerstag in der Luisenstraße 100 die neue Bar „Luise“. „Der Name hat weder mit der Straße noch mit dem Viertel zu tun, sondern geht ganz bewusst auf diese volksnahe Adelige zurück“, erklärt Höhlschen, der sich privat sehr für Geschichte interessiert. Klar, dass ein — kleines — Bild der Königin in der neuen Bar nicht fehlen darf.

Bereits vor der Eröffnung haben Höhlschen und Schüller eine Facebook-Seite eingerichtet. „Binnen vier Wochen hatten wir mehr als 8000 Klicks und 350 mal ,Gefällt mir’“, sagt Schüller. Jetzt hoffen beide, dass sie den Vorschusslorbeeren auch gerecht werden.

Ihre künftigen Gäste dürfen sich auf kleine aber feine Spezialitäten aus der Region freuen sowie auf Weine von deutschen Winzern. „Wir haben bewusst unbekannte Jungwinzer ausgewählt“, erklärt Höhlschen. „Wir sind auch selber an die Mosel und ins Breisgau gefahren, um die Weine auszuwählen.“

Beide sind große Weinliebhaber. „Es gibt hier viele regionale Produkte, nicht nur Weine, die kein Mensch kennt, die aber beispielsweise in den USA mehrfach mit Spezialitätenpreisen ausgezeichnet sind“, sagt Höhlschen.

Solche Produkte möchten die beiden Inhaber ihren Gästen bieten. „Darunter sind auch viele regionale Spezialitäten wie Käse aus der Ehrenberger Käserei oder Sonnborner Kartoffelbrot von der Bäckerei Thomas Kinnett.“ Letzteres ist die Beilage zum Gulasch nach Bergischer Art, das es immer geben wird. „Hausgemacht, nach Originalrezept. Mit Liebstöckel gewürzt“, verrät Höhlschen.

Damit nicht nur die Weinliebhaber auf ihre Kosten kommen, haben die Wirte Mühlen Kölsch und Pinkus Pils auf der Getränkekarte. Zwei eigens für die Bar kreiierte Getränke ergänzen das Angebot: „Luise Pfirsich Sprizz“ und „Luise schlehen Sprizz“.

Im Sommer soll dann auch der kleine Biergarten hinter dem Haus aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden. „Im unteren Bereich werden wir Tische und Stühle aufstellen, im oberen Bereich Sonnenliegen“, erzählt Schüller. „Der Biergarten ist mal zum schönsten in Elberfeld gewählt worden. Da wollen wir wieder hin.“

Eine Zielgruppe haben die beiden Inhaber für die „Luise“ nicht festgelegt. Schüller: „Wir wollen ein Café für alle Generationen sein.“