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Nachwuchs bei den Eselspinguinen im Wuppertaler Zoo​

Neu geschlüpft : Nachwuchs bei den Eselspinguinen im Wuppertaler Zoo

Das Jungtier wurde in einem Steinnest ausgebrütet. Jetzt ist es in der Anlage zu sehen.

Derzeit ist im Wuppertaler Zoo ein neues Pinguin-Küken zu sehen. Das Ei, aus dem das Küken bereits am 12. Juni schlüpfte, wurde rund fünf Wochen lang von den Elterntieren in einem Steinnest bebrütet. Mit Hilfe seines Eizahns, der sich an der Schnabelspitze befindet, pellte sich der winzige Vogel aus dem Ei, wie der Zoo jetzt mitteilte. Dank der fürsorglichen Aufzucht seiner Eltern, die ihn mit hochgewürgtem Fischbrei füttern, ist er mittlerweile schon gut gewachsen. Direkt an der Scheibe der Gemeinschaftsanlage für Königs- und Eselspinguine kann es derzeit gesehen werden.

Das Küken bleibt ungefähr vier Wochen in seinem Steinnest, ehe es die ersten Schritte außerhalb des Nestes machen wird. Auch dann wird es aber noch von den Elterntieren versorgt – insgesamt für einen Zeitraum von etwa zwei bis vier Monaten.

Wild lebende Eselspinguine brüten in Kolonien auf subantarktischen Inseln und der Antarktischen Halbinsel. Große Brutkolonien gibt es auf den Falklandinseln vor der Ostküste Südamerikas. Sie bauen ihr Nest aus Steinen, die kreisförmig aufeinander angeordnet werden. Die Nester können bei einem Durchmesser von 25 Zentimetern bis zu 20 Zentimeter hoch werden.