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Goldkatze Feline im Wuppertaler Zoo gestorben​

Eingeschläfert : Goldkatze Feline im Wuppertaler Zoo gestorben

Nach Felines Tod ist nun keine Goldkatze mehr für Zoogäste zu sehen. Hinter den Kulissen lebt noch die neun Jahre alte Goldkatze Cat Ba.

Nach dem Tod des Indischen Leoparden Bhagya musste der Wuppertaler Zoo erneut von einer Katze aus dem Raubtierhaus Abschied nehmen. Im hohen Alter von 20 Jahren wurde die Asiatische Goldkatze Feline eingeschläfert, wie der Zoo mitgeteilt hat.

Bereits vor zwei Jahren sei bei Feline ein Blasentumor festgestellt worden, der allerdings nur langsam gewachsen sei und ihr Allgemeinbefinden nicht beeinträchtigt habe. Sie erhielt seitdem eine palliative Therapie und stand unter enger Beobachtung.

Doch so ging es laut Zoo weiter: „In den letzten Tagen vor ihrem Tod verschlechterte sich ihr Zustand. Sie fraß nur noch wenig und bewegte sich kaum noch. Es zeigte sich, dass der Blasentumor nun recht schnell gewachsen war und sich auch an der Gesäugeleiste ein Tumor gebildet hatte. Außerdem waren ihre Nierenwerte stark erhöht. Als sich ihr Zustand trotz Behandlung nicht besserte und keine Aussicht auf Heilung bestand, wurde gemeinsam im Team beschlossen, Feline einzuschläfern.“

Feline wurde am 23. Mai 2002 im Grünen Zoo Wuppertal geboren und war die zweitälteste Goldkatze in einem europäischen Zoo. Mit ihrem Partner Jakarta bekam sie insgesamt sechs Jungtiere, davon zweimal Zwillinge. Die Tierpfleger beschreiben sie als eine sehr soziale und umgängliche Katze, die all ihre Jungtiere stets vorbildlich und liebevoll aufzog.

Nach Felines Tod ist nun keine Goldkatze mehr für Zoogäste im Grünen Zoo zu sehen. Hinter den Kulissen lebt noch die neun Jahre alte Goldkatze Cat Ba mit ihren im März geborenen Jungtieren Koshi und Tila, die nach erfolgreicher Aufzucht auch wieder im Großkatzenhaus einziehen werden. Feline war die Uroma der beiden Jungtiere.

Im Grünen Zoo Wuppertal werden viele Tiere gepflegt, die bereits ein hohes Alter erreicht haben. Meist ist ihre Lebenserwartung deutlich höher als in der Natur. Da besonders im Raubtierrevier aktuell sehr viele ältere Tiere leben, wird es dort auch zukünftig noch mehrere Abschiede geben, warnt der Zoo vor. „Auch wenn das natürlich immer wieder ein bedrückendes Ereignis sein kann, überwiegt am Ende die Freude, dass unsere Tiere ein solch hohes Alter erreicht haben und wir sie für so eine lange Zeit begleiten durften.“