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"Flic Flac": Die Jazz-Dance-Teenager begeistern überregional

"Flic Flac": Die Jazz-Dance-Teenager begeistern überregional

Die ASV- Formation „Flic-Flac“ siegt im Finale um die Jugend-Meisterschaft im Nord-Osten.

Wuppertal. Damit hätten selbst die kühnsten Optimisten im ASV-Tross nicht gerechnet: Alle fünf Kampfrichter zogen beim Jugend-Finale der Nord-Ost-Meisterschaft im Jazz und Modern Dance im thüringischen Gera die Optimal-Note Eins für „Flic-Flac“, die von Bettina Klaus-Brebeck trainierte Formation des ASV Wuppertal. Mit ihrer Interpretation der Filmmusik aus „Inception“, die von Bettina Klaus-Brebeck und ihrer Tochter Kyra in eine begeisternde Choreographie umgesetzt wurde, hatten die munteren Teenager in sämtlichen drei Durchgängen überzeugt und die Top-Favoriten, „Smartness“ vom VfL Wolfsburg, auf Platz zwei und die Formation aus Dinslaken auf Platz drei verwiesen.

Zwar waren die ASV-Mädchen Melissa Althaus, Saskia Born, Janina und Nathalie Glau, Jacqueline Kämper, Johanna Lisken, Marci Dausend, Lisa Reggio, Annalena Rüggeberg, Kim Sander, Alina Sommer, Vanessa Steinbrink und Laura Weber sowie die mit gebrochenem Fuß als Zuschauerin angereiste Katharina Schalla als Sieger der Westgruppe in den Wettkampf gegangen, doch Bettina Klaus-Brebeck war zunächst skeptisch. Aber beim Eintanzen hellte sich ihre Miene auf: „Da sah ich, dass wir gute Chancen auf einen Platz unter den besten Drei hatten.“

Dass das Kampfgericht, in dem auch Bundestrainer Andreas Lauck mitwertete, die Wuppertalerinnen ganz vorne sah, war dennoch eine Überraschung und wurde mit lautem Jubel von den jungen Tänzerinnen und den mitgereisten Eltern gefeiert.

„Flic-Flac“ hat sich damit für die deutsche Endrunde am 5. November im hessischen Lampertheim qualifiziert. „Mal sehen, wie es da läuft“, zeigt sich Trainerin Bettina Klaus-Brebeck, die mit „Arabesque“ in diesem Jahr auch den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft hat, verhalten optimistisch.