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Wasserschäden in Dormagen: Sieben Schulen durch Starkregen beschädigt

NRW : Starkregen beschädigt sieben Schulen

Die Stadt hat alle Schulen und Kitas untersucht. Der Schaden beträgt 10.000 Euro, die Beseitigung läuft.

(Red) Obwohl Dormagen und die umliegenden Städte weitestgehend verschont blieben, hatte der Eigenbetrieb der Stadt alle Dormagener Schulen und Kindertagesstätten auf Wasserschäden untersucht. Zurecht, wie sich schnell herausstellte: Die Mitarbeiter des Eigenbetriebs stellten Schäden an neun Gebäuden fest. Die Schadenssumme wird nach einer ersten Kalkulation auf etwa 10 000 Euro geschätzt.

 An der Theodor-Angerhausen-Schule war aufgrund der großen Regenmengen Wasser ins Gebäude eingedrungen. Das Wasser wurde abgesaugt und die betroffenen Räumlichkeiten getrocknet. Zudem wurde eine undichte Stelle am Dach geschlossen. In der Sporthalle der Friedrich-von-Saarwerden-Schule kam es ebenfalls zu einem geringfügigen Wassereinbruch durch das Dach. Die undichte Stelle wurde bereits repariert. Weiterhin wurden kleinere Wasserschäden an der Friedensschule, an der Sporthalle der Tannenbuschschule in Straberg, der OGS St.-Nikolaus-Schule sowie am Schulzentrum Hackenbroich beseitigt. An diesen Standorten konnte der Eigenbetrieb bereits alle Schäden weitgehend behoben.

Drei Gebäude, darunter die Erich-Kästner-Schule, die Sporthalle der Regenbogenschule und der Noni-Kindergarten, sind jedoch schwerer von Wasserschäden betroffen und können einer ersten Einschätzung zufolge temporär nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden. An der Erich-Kästner-Schule ist ein innenliegendes Fallrohr undicht.

Infolgedessen drang Wasser in den Flurbereich und ein Klassenzimmer ein. Die Reparatur soll bis zum Ende der Sommerferien erfolgen. In der Sporthalle der Regenbogenschule kam es zu einem Wassereinbruch durch Bodenabläufe und über die Eingangstüren. Bevor die Halle wieder genutzt werden kann, muss sie getrocknet sein und anschließend grundgereinigt werden.

Die Kindertagesstätte Noni in Nievenheim musste eine Woche vor der ohnehin geplanten dreiwöchigen Ferienschließung den Betrieb einstellen. Das durch Fenster eingedrungene Wasser wird abgesaugt, die Räumlichkeiten anschließend getrocknet. Eine Notgruppe wurde in der Kita „An der Dinkbank“ eingerichtet.

„Mein großer Dank gilt allen Mitarbeitern des Eigenbetriebs, die sich sehr schnell einen Überblick über alle Wasserschäden verschafft und Reparaturen umgehend veranlasst haben“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld, und weiter: „Ich bin sehr froh, dass wir den Großteil aller entstandenen Schäden bereits kurzfristig beseitigen konnten, so dass es für die allermeisten Kinder und Mitarbeitenden nach den Ferien zu keinen wesentlichen Beeinträchtigungen kommen wird.“

(NGZ )