Tag der offenen Tür bei den Technischen Betrieben

Tag der offenen Tür bei den Technischen Betrieben

Die Technischen Betriebe stellen neue Broschüre vor und laden ein zum Tag der offenen Tür.

Velbert. Geht es den Kindern gut, freuen sich auch die Eltern. Getreu dieser Formel reichern die Technischen Betriebe Velbert (TBV) das Programm für ihren ersten Tag der offenen Tür am modernisierten Standort Am Lindenkamp 33 mit einer ganzen Reihe von Kinderaktionen an. „Wir sind stolz und dankbar, dass die Stadt so einen Komplex geschaffen hat. Den wollen wir jetzt aber auch einmal den Velbertern zeigen, denn für die sind wir da“, rührt TBV-Geschäftsführer Ralph Güther die Werbetrommel.

Modernen Ansprüchen gerecht werden — das wollen die TBV am Lindenkamp. Güther: „Hier ist kein Palast entstanden, sondern ein funktionaler und zweckmäßiger Verwaltungsneubau.“ Davon sollen sich am 15. Juni die Besucher überzeugen. Der Tag soll eine große Schau der Dienstleistungen werden, kündigt er an.

„Wir sind ein großer Gemischtwarenladen, von dem längst nicht jeder weiß, was wir alles leisten“, sagt Güther. Das soll nicht nur mit dem Tag der offenen Tür, sondern vor allem auch mit einer neuen Informationsbroschüre geschehen, die in einer Auflage von 15 000 Exemplaren ganz frisch erschienen ist.

Federführend haben die Öffentlichkeitsarbeiterinnen der TBV, Irmgard Olberding und Britta Nelles, das 32-seitige Heft zusammengestellt — vor allem für Nelles als Neuling im Team ein spannender Prozess: „Ich war schon überrascht, welche Dienstleistungen durch die TBV vorgehalten werden.“

Oft werde die Stadttochter auf Müll und Straßenarbeiten reduziert. „Dabei ist unsere Arbeit viel breiter gefasst“, sagt Güther. Kaum jemand wisse, dass die Technischen Betriebe auch rund 700 Hektar Wald bewirtschaften oder in der Grundstücksbewertung aktiv sind.

Die TBV stehen täglich im Fokus der Öffentlichkeit, „eben weil wir auch für die Stadtreinigung zuständig sind“. Und die Sauberkeit Velberts sei immer ein spezielles Thema, weiß Güther um die Sensibilität in dieser Frage. „Ich glaube, dass wir das ganz gut machen. Ich weiß aber auch, dass es schon besser war“, sagt er. So hätten vor einigen Jahren noch Pickergruppen auf die Straßen geschickt werden können.

„Eine schnelle Eingreiftruppe war das“, so Olberding. Doch die Förderung dieser „Mannschaft“, die Menschen auf den Arbeitsmarkt zurückführen wollte, ist ausgelaufen. „Nun gibt es dafür kein Geld mehr. Das ist schon schade“, sagt Güther.

Drei Großkehrmaschinen und eine kleine Kehrmaschine stehen der TBV zur Verfügung. „Sie werden am Tag der offenen Tür auch ausgestellt“, kündigt Olberding an. Kinder können auf diesen Gefährten auch kleine Runden drehen. Das ist nicht die einzige Attraktion für die Kleinen. Sie können eigene Brücken bauen, Kistenberge erklimmen, Müll sortieren, Wege pflastern oder Tiere aus dem Herminghauspark streicheln.

Wer auf einer Laufkarte vier Stempel von vier der elf Aktionen sammelt, erhält ein kleines Geschenk. Güther: „Die Kinder sollen schließlich Spaß an dem Tag haben.“

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