Pfarrfest in Wülfrath: Tschüss, Kaplan! Tschö, Diakon!

Pfarrfest in Wülfrath: Tschüss, Kaplan! Tschö, Diakon!

Aktion erfolgreich: Aus 400 wurden 3200 Euro. Mit dem Pfarrfest wurde in diesem Jahr auch eine spezielle Sponsoring-Aktion beendet.

Wülfrath. Das Wetter konnte kaum besser sein: Einen Rekordbesuch verzeichnete das Pfarrfest der katholischen Pfarrgemeinde St. Joseph am Wochenende. Mittendrin in der Menschenmenge: Kaplan Ludger Ganschinietz und Diakon Rudolf Schmitz. Die beiden Geistlichen müssen Wülfrath in diesem Sommer verlassen. Beide gehen nach Wuppertal-Barmen.

Hände schütteln, Grüße annehmen, sich tausend "Dankeschöns" freuen: Die Wülfrather bereiteten Diakon und Kaplan einen emotionalen und herzlichen Abschied. Die Wertschätzung für das Duo war allgegenwärtig. In der heiligen Messe vor dem Fest wurde einmal mehr deutlich, warum beispielsweise Diakon Schmitz sich in der Gemeinde einer großen Beliebtheit erfreut

In der Predigt berichtete er von einem Kindergartenkind, das ein Kaninchen geschenkt bekommen hat. Dieses wollte er "Diakon Schmitz" nennen. Sein Kommentar dazu: "Herr Schmitz tut’s auch." Der Diakon ließ die Gemeinde im vollen Gotteshaus schmunzeln. Und nach der Predigt gab es sogar Beifall. Musikalisch hatte der MGV Sängerkreis den Gottesdienst gestaltet.

Mit dem Pfarrfest wurde in diesem Jahr auch eine spezielle Sponsoring-Aktion beendet. Der Bauverein St. Joseph hatte 400 Euro an Kirchenbesucher verschenkt - verbunden mit der Hoffnung, dass die Geschenke zum Pfarrfest vermehrt zurückgegeben werden. "Mit dem Ergebnis haben wir nicht gerechnet.

Der Einsatz wurde verachtfacht: 3200 Euro kamen zurück," freute sich Pastor Heinz-Otto Langel, Das Geld wird eingesetzt um das Mobiliar des Cornelius-Hauses zu erneuern. Das wird in diesem Sommer saniert.

Spiele für Kinder, eine Vielzahl an Speisen und Getränken: Den Besuchern fehlte es an nichts. Umlagert auch der Tombola-Stand, an dem es eine Fahrt im Heißluftballon zu gewinnen gab.