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Stadtmarkt in Krefeld wird aufgefrischt - moderner und schöner?

Moderner und schöner? : Stadtmarkt in Krefeld wird aufgefrischt

Pünktlich zu „Krefeld Pur“ am Sonntag, 19. September, hat der Stadtmarkt mehr Flair und Aufenthaltsqualität erhalten: Die Verkaufsstände wurden gereinigt und neu angestrichen, zudem wurde das Erscheinungsbild des Marktes sichtbar modernisiert.

„Alle Beteiligten waren sich schnell einig, dass eine Aufwertung auch eine optische Grunderneuerung beinhalten muss“, sagt Citymanagerin Christiane Gabbert vom Fachbereich Stadtmarketing. „Dies umfasst eine einheitliche Beschilderung, eine neue Farbgebung des Logos, eine moderne Holzumrandung und eine optisch ansprechende Einhausung der Mülltonnen, die vielen schon lange ein Dorn im Auge waren.“ Über das von Oberbürgermeister Frank Meyer initiierte Maßnahmenpaket „Stadt. Fein“ wurde außerdem die schonende Kalteis-Entfernung von Graffiti und Aufklebern im Umfeld des Behnisch-Hauses beauftragt.

Doch damit ist der Erneuerungsprozess noch nicht zu Ende, wie Claire Neidhardt, Leiterin des Stadtmarketings, betont: „Hinzu kommen eine einheitlich gestaltete Möblierung, neue Fahrradständer, Papierkörbe und eine aufwändige Begrünung mit Pflanzen. Das kalkulierte Finanzvolumen beträgt rund 160 000 Euro.“ Das Geld stammt zum Teil aus öffentlichen Mitteln, zum Teil aus privater Hand – neben dem Förderprogramm Stadtumbau West und dem städtischen Haushalt kommen auch Mittel von der Wohnstätte AG und dem Eigentümer der Immobilie Behnisch-Haus.

Zentraler Standort soll revitalisiert werden

Auf die Initiative hatten sich die Eigentümer der Immobilie, die Stadt Krefeld, die Wirtschaftsförderung (WFG), die Wohnstätte sowie der Verein „Krefelder Stadtmarkt“ im Frühjahr dieses Jahres verständigt. „Dieser zentrale Standort hat zwar durch den Neubau der Wohnstätte einen ersten wichtigen Impuls erhalten, aber natürlich auch unter der Baustellensituation gelitten. Es ist unser gemeinsames Ziel, ihn in dem geplanten und von der Politik beschlossenen Revitalisierungsprozess wieder zu seiner Bedeutung zurückzuführen“, erklärt Bau- und Planungsdezernent Marcus Beyer.

Für die jetzt ausgeführten Arbeiten wurden zusätzlich 40 000 Euro aufgewendet. Knapp die Hälfte hat der Stadtmarkt-Verein selbst beigesteuert. Red