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Die Bezirksvertretung 5 in Düsseldorf spricht über Hochwasserschutz

Bezirkspolitik in Düsseldorf : Deichsanierung ist ein Thema in der Sitzung

Wie künftig der Lohauser Deich aussehen soll, wird am Dienstag den Politikern vorgestellt.

(brab) Am Dienstag, 26. Oktober, tagt die Bezirksvertretung 5 (Kaiserswerth, Kalkum, Angermund, Wittlaer, Lohausen und Stockum). Die Sitzung beginnt um 17 Uhr in der International School of Düsseldorf (ISD), Niederrheinstraße 336. Die Sitzung ist öffentlich, es gilt die 3G-Regel.

Was steht unter anderem
auf der Tagesordnung?

1. Ein mündlicher Bericht zum Hochwasserschutz und Starkregenvorsorge im Stadtbezirk

2. Der erste Entwurf eines Konzeptes für den Angermunder See

3. Die Sanierung des Lohauser Deiches

Warum sind diese Themen
wichtig für die Bürger

1. Der Düsseldorfer Norden hatte zuletzt bei den Starkregenereignissen Glück gehabt. Nur ein Kanalbruch auf der Alte Landstraße sorgte für größere Schäden und ein großes Loch in der Fahrbahn. In der Vergangenheit war es nicht immer so glimpflich abgelaufen.

2018 etwa mussten im Stadtnorden gleich zweimal zahlreiche Keller und Straßenunterführungen leergepumpt werden. Die Politiker im Norden wollen sich nun informieren, wie man sich künftig vor solch unliebsamen Wassermassen schützen kann.

2. Bei gutem Wetter strömen hunderte von Besuchern zu den Angermunder Baggerseen. Die meisten genießen friedlich das Idyll, einige der Besucher sorgen aber für Konflikte. Sie verursachen unter anderem Lärm, ein Parkchaos und hinterlassen Berge von Müll.

Die Anwohner sind deshalb genervt. Die Bezirksvertretung hat darum 10 000 Euro für die Erstellung eines Konzeptes zur Verfügung gestellt, das aufzeigen soll, wie die Probleme gelöst werden können. Erste Ergebnisse werden vorgestellt.

3. In fünf Jahren soll der Lohauser Deich auf einer Länge von rund vier Kilometern für rund 28,6 Millionen Euro saniert und dabei in Teilabschnitten neu gebaut werden. Die Genehmigungsplanung ist nahezu fertig und wird nun den Bezirkspolitikern vorgestellt.

Diese hatten für die Neugestaltung unter anderem einen breiten Weg auf der Deichkrone für Fußgänger und Radfahrer gefordert.