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Diskussionsabend: Bürgerdinner: Was ist Geld?

Diskussionsabend : Bürgerdinner: Was ist Geld?

Die WZ verlost 20 Karten für Diskussion samt Drei-Gänge-Menü.

Düsseldorf. Einkommen ist ein Menschenrecht — so hat es Joseph Beuys formuliert. Ob arm oder reich, Geld bewegt die Gesellschaft wie kaum ein anderes Thema. Was ist Geld?

Um diese Frage dreht sich das Bürgerdinner am Montag, 13. März, um 19 Uhr im Jungen Schauspielhaus. Spezialisten, Künstler, Geflüchtete und Düsseldorfer diskutieren während eines Drei-Gänge-Menüs über die Macht der Reichen, bedingungsloses Grundeinkommen und die Herausforderungen einer gerechten Gemeinschaft.

Alle sitzen dabei an einer festlich gedeckten Tafel, kommen miteinander ins Gespräch und erleben Tischredner, die sich mit dem Thema auskennen.

Der Düsseldorfer Soziologe Thomas Druyen hat mit den Reichsten der Reichen gesprochen. Er analysiert, wie privates Vermögen die Gesellschaft beeinflusst. Für ein bedingungsloses Grundeinkommen plädiert Winfried Gather von der Katholischen Arbeiter-Bewegung in Düsseldorf. Heidi Bank von der Initiative LobbyControl spürt auf, wie Interessensvertreter Politiker und Geldströme lenken.

Auch Beuys wird wieder das Wort führen: Der Schauspieler Moritz Führmann übernimmt die Rolle des Düsseldorfer Künstlers in der Nachstellung einer leidenschaftlich geführten Podiumsdiskussion von 1984 mit dem Titel: Was ist Geld?

In Kooperation von Schauspielhaus und WZ will das Bürgerdinner seit dieser Spielzeit eine neue Form der lustvollen Diskussion im Café Eden an der Münsterstraße 446 kultivieren. Moderiert wird der Abend von WZ-Redakteurin Marion Troja und den beiden künstlerischen Leitern am Schauspielhaus, Christof Seeger-Zurmühlen und Stefan Fischer-Fels. Der Eintritt ist frei, wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung über das Schauspielhaus erforderlich: Telefon 0211/36 99 11.