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Unterkirchen: Neues Spielgerät soll bald stehen

Unterkirchen: Neues Spielgerät soll bald stehen

Die Stadt hat mit dem Aufbau begonnen. Übernächste Woche können nach aktueller Planung dort schon Kinder spielen.

Unterkirchen. Trostlos sah es zuletzt am Spielplatz Unterkirchen aus, doch jetzt tut sich was: Der erste Bauabschnitt für die Erneuerung hat begonnen. Bereits in der übernächsten Woche soll das neue Spielgerät „bespielbar sein“, wie Stadtsprecherin Ulrike Schmidt-Keßler ankündigt. „Schön, dass es jetzt losgeht. Die Kinder, die im letzten Jahr an dem Workshop im Rahmen der Spielplatzplanung teilgenommen und sich für ein Klettergerüst an dieser Stelle entschieden haben, werden das Gerüst sicher häufig zum Spielen nutzen“, freut sich der Cronenberger CDU-Stadtverordnete Dirk Kanschat.

Foto: A. Fischer

Mit der Errichtung eines Klettergerüstes habe man auch einen guten Kompromiss gefunden, nachdem es zunächst Schwierigkeiten gegeben hatte, so Kanschat, und die eigentlich geplante Skateranlage leider dort nicht umgesetzt werden konnte.

Hintergrund: Seit Jahren gab es einen Rechtsstreit mit einem Anwohner um die Skateranlage Unterkirchen und den direkt benachbarten Bolzplatz. Das Verfahren endete mit einem Vergleich: Ein Tor auf dem Bolzplatz wurde abgebaut, die Neugestaltung der Skateranlage verworfen, weil aus Sicht der Stadt dafür keine Baugenehmigung zu bekommen gewesen wäre.

Stattdessen wurde das gesamte Areal zum Spielplatz erklärt — dieser ist nämlich nicht beklagbar. „Ich kann den Anwohner auch verstehen“, erklärt Kanschat. Mit der jetzigen Lösung könnten aber sicher alle leben, ist er überzeugt.

Im vergangenen Sommer hatte der Stadtverordnete zusammen mit der Bezirksvertreterin Vera Tesche-Wülbeck noch einen Workshop mit Kindern des RSC Cronenberg im Rahmen des Beteiligungsverfahrens für die Spielplatzplanung in Unterkirchen veranstaltet. Die Verwaltung war den Vorschlägen der Kinder im Workshop gefolgt und hatte sich für die Errichtung eines hochwertigen Klettergerüstes mit Seilen entschieden. Knapp 24 000 Euro, die ursprünglich für die Skateranlage gedacht waren, werden jetzt in den Spielplatz investiert.