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Sanierungspläne: Schul-Arbeiten in den Ferien

Sanierungspläne: Schul-Arbeiten in den Ferien

Die Stadt investiert Millionen in Instandhaltung. Auch in vier Kitas wird jetzt gearbeitet.

Dormagen. In mehr als der Hälfte der Dormagener Schulen wird während der Sommerferien gearbeitet.

Der städtische Eigenbetrieb lässt für 3 Millionen Euro die Gebäude sanieren. Ein Großteil der Investitionen fließt in den Brandschutz. Dazu kommen zahlreiche weitere Instandsetzungsarbeiten.

So wird an der Henri-Dunant-Schule in Delrath der Verwaltungsbereich modernisiert und umgebaut. Die Turnhalle erhält nach dem Abschluss der Dachsanierung eine Deckenstrahlheizung und eine neue Beleuchtung.

Außerdem wird außen eine Fluchttreppe angebaut. „Die Arbeiten liegen hier im Zeitplan“, informiert die zuständige Dezernentin Tanja Gaspers.

An der St.-Nikolaus-Schule in Stürzelberg werden Fassaden und Fenster saniert. Die Theodor-Angerhausen-Schule in Dormagen-Mitte bekommt ebenso wie die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule eine neue Heizungsanlage.

An der Hermann-Gmeiner-Schule wird das Pausen-WC erneuert und am Schulzentrum Hackenbroich eine Trennwand in der Aula eingebaut.

Neue Bodenbeläge sind in zahlreichen Räumen des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums und der Realschule am Sportpark vorgesehen. Außerdem wird am „BvA“ das Dach des Verwaltungstrakts saniert. Die Salvatorschule in Nievenheim erhält neue Außentüren und Fenster.

„An zwölf der 20 städtischen Schulen wird derzeit gearbeitet“, erläutert Eigenbetriebsleiter Uwe Scheler. Zum Teil dauern die Instandsetzungen auch über die Sommerferien hinaus.

Hinzu kommen weiteren Umbauten und Instandsetzungen an vier Kindertagesstätten. So werden die Kita an der Walhovenerstraße in Rheinfeld und die Integrative Kita an der Roßlenbroichstraße in Stürzelberg für den U3-Ausbau erweitert.

An der Kita Fichtenweg in Horrem und der Einrichtung an der Dantestraße in Nievenheim müssen nach dem jüngsten Umbauten noch die Außenanlagen instandgesetzt werden.

„Insgesamt 480 000 Euro verbauen wir an den Kitas, davon kommen 365 000 Euro aus Bundes- und Landesmitteln“, sagt Scheler. Red