Mal teurer, mal günstiger: So ändern sich dieses Jahr die Preise

Mal teurer, mal günstiger: So ändern sich dieses Jahr die Preise

Die Müllgebühren sinken, Fahrten mit Taxi oder Bahn kosten mehr, die Eintrittspreise für die Schwimmbäder bleiben konstant: ein Überblick.

Mönchengladbach. Mit Beginn des neuen Jahres hat sich bei Gebühren und Eintrittspreisen wieder einiges in Mönchengladbach geändert. Wir geben eine Übersicht über die Neuregelungen.

Foto: Ilgener/Thönes/Probst

Die Preise in Vitusbad, Schlossbad und Stadtbad Rheydt bleiben konstant. Jugendliche zahlen für zwei Stunden 2,80 Euro, Erwachsene fünf Euro. Eine Tageskarte kostet 5,50 Euro für Jugendliche und 8,40 für Erwachsene. Kinder unter sechs Jahren schwimmen kostenlos.

Foto: Ilgener/Thönes/Probst

Bereits seit dem 22. Dezember gilt der neue Taxitarif von drei Euro Grundgebühr und 1,70 Euro Kilometerpreis. Eventuell wird der Preis Mitte des Jahres noch weiter steigen — trotzdem bleibt Gladbach bei den Taxitarifen weit hinter anderen Städten zurück.

Die Ticketpreise im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr steigen um durchschnittlich 3,8 Prozent. Alte Tickets sind jedoch noch bis zum 31. März gültig.

Parken bleibt in Gladbach zunächst genauso teuer wie bisher. In den kommenden Monaten könnten die Gebühren allerdings steigen, denn CDU und SPD haben die Verwaltung verpflichtet, Einnahmequellen zu suchen, die im Zusammenhang mit dem Parken stehen: Neue Anwohnerparkzonen, eine strengere Verfolgung von Parksündern, aber auch höhere Parkgebühren in Zentren sollen die Kassen füllen. Parken in Neuwerk, Rheindahlen, Giesenkirchen und Odenkirchen bleibt dafür in diesem Jahr kostenfrei.

Besucher des Museums Abteiberg zahlen nun sieben statt sechs Euro Eintritt, die Familienkarte kostet 14 statt zwölf Euro. Ermäßigte Tickets sind 50 Cent teurer. Im Museum Schloss Rheydt steigt der Preis für eine Einzelkarte von bisher vier auf fünf Euro.

Die Preise für Kurse an der Volkshochschule werden in diesem Jahr um rund fünf Prozent steigen.

Für Mönchengladbacher, die Unterhalt für ihre Kinder zahlen, steigt der Selbstbehalt für Erwerbstätige von 1000 auf 1080 Euro im Monat. Die Unterhaltssätze für Kinder bleiben sonst unverändert.

Wer ein Haus kaufen will, zahlt mehr. Denn die Steuer auf den Grunderwerb steigt von fünf auf 6,5 Prozent.

Auf einen Vier-Personen-Haushalt kommen in diesem Jahr etwas niedrigere Gebühren zu. Dazu tragen insbesondere die niedrigeren Kosten für die Müllentsorgung bei. Die 25-Liter-Restmülltonne (mit Eigenkompostierung) kostet künftig 99,95 Euro im Jahr, das sind 34,49 Euro weniger als 2014.

Die Schmutzwasserentsorgung wird minimal um 0,62 Prozent teurer, die Kosten für die Regenwasserentsorgung steigen ebenfalls nur sehr gering um 0,56 Prozent.

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