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Mettmanner Maigala war trotz Erkrankung eine runde Sache

Mettmann : Maigala war trotz Erkrankung ein Erfolg

Startenor Mikail Argonfonov musste wegen Stimmproblemen kurzfristig absagen.

. Die elfte Maigala in der fast ausverkauften Neandertalhalle begann Chef-Organisator und Moderator Karl-Heinz Nacke mit einer Nachricht, die viele mit Bedauern aufnahmen: „Leider hat Startenor Mikail Argofonov kurzfristig abgesagt, weil er Stimmprobleme hat. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass es trotzdem wieder eine schöne Gala wird.“ Nacke behielt Recht, denn die Besucher waren begeistert und spendeten viel Applaus.

Dass es eine erfolgreiche Maigala wurde, dafür sorgte auch Stephen Harrison, Operndirektor an der Deutschen Oper am Rhein, der kurzfristig das Programm umstellte, ebenfalls als Moderator agierte und musikalisch am Flügel glänzte. Wer den Theatersaal der Neanertalhalle betrat, war direkt eingefangen von der Atmosphäre. Auf der Bühne waren die Vereinten Chöre aus Velbert und Hochdahl platziert „Es ist ein reiner Männerchor – das wird leider immer seltener“, erläuterte Karl-Heinz Nacke und erinnerte daran, dass es früher in Mettmann mehrere ausgezeichnete Männerchöre gab. Unter der Leitung von Thomas Gabrisch begeisterte der Chor mit zwei Opern-Blocks.

Den Abend eröffneten Tenor Daniel Kim und Bariton Thomas Laske mit einem Duett „Au fond de temple saint“ aus der Oper Perlenfischer. Die beiden imponierten auch als Solisten. Ebenso wie die Sopranistin Morenike Fadayomi forderten sie für ihre Auftritte Beifallsstürme heraus. „Ich glaube, ich war bisher bei jeder Maigala. Jedes Mal war ich begeistert. Was Karl-Heinz Nacke und Stephen Harrison dem Publikum präsentieren, ist einfach klasse“, lobte Musikliebhaber Edwin Hommel.

Dass wieder viele Besucher die Stadthalle füllten, ist auch ein Verdienst des Bauvereins, der als wichtiger Sponsor ein großes Kartenkontingent für seine Mitglieder abnimmt. Zudem unterstützt er soziale Einrichtungen für Kinder- und Jugendarbeit. Diesmal überreichte Vorstands-Sprecher Thomas Gundlach Schecks an die Caritas und an die Diakonie. klm