Tierischer Spaß im Neanderthal Museum

Mettmann : Interaktive Sonderausstellung lockt Familien ins Museum

Das Neanderthal Museum präsentiert die Schau „Einfach tierisch“.

. Wer die neue Sonderausstellung besucht, kann Souvenirs der besonderen Art mit nach Hause nehmen – nämlich Fotos, die ziemlich witzig, aber auch ganz schön gruselig sein können. In jedem Fall macht schon das Posieren und Fotografieren tierisch viel Spaß, was den Schülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums in Mettmann deutlich anzusehen ist: Unter dem Titel „Einfach tierisch – Spaß mit Dino, Mammut und Co.“ sind auf der Ausstellungsfläche im Keller des Neanderthal Museums 18 große Bilder unterschiedlichster Tiere an den Wänden angebracht.

Museumsleiterin besuchte Schau mit ihrer Tochter in Mannheim

„Wir haben zu Anfang das Thema Wasser“, erklärt Carina Bammesberger, die die Sonderausstellung organisiert hat. „Es war mir wichtig, dass auch die Urzeittiere hier gezeigt werden.“ Es war Museumsleiterin Dr. Bärbel Auffermann, die diese Ausstellung gemeinsam mit ihrer Tochter im Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museum besucht hat. „Meine Tochter war total begeistert“, erzählt sie. Also lag es nah, die Ausstellung auch ins Neanderthal Museum zu holen.

Das Besondere an der Ausstellung ist, dass sich die Besucher mit bereitgestellten Accessoires vor oder neben die abgebildeten Tiere stellen können, um sich fotografieren zu lassen. „Durch das Fotografieren mit dem Handy entsteht ein 3 D-Effekt“, verrät Auffermann. Und der zaubert die außergewöhnlichsten Fotos. Ob sich die Schüler nun mit einem Rettungsreifen zu urzeitlichen Wasser-Sauriern begeben oder mit Bananen die Schimpansen füttern, sich unter den gewaltigen Fuß eines Mammuts legen oder einem Bären einen Fisch vors aufgerissene Maul halten – in jedem Fall wirken die Fotos sehr lebendig.

Es ist nicht nur die erste interaktive Ausstellung dieser Art, die es im Neanderthal Museum zu sehen gibt, es sind auch zum ersten Mal Dinosaurier ausgestellt. Aber eben auch „moderne Tiere“, die heute noch leben. Die Schüler sind begeistert und ihre Klassenlehrerin Barbara Reh ist es ebenfalls: „Das ist ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand, mit allen Sinnen.“ Das Fotografieren und anschließende Bestaunen der Fotos macht jedoch sicherlich nicht nur den Kindern Freude, sondern auch den Erwachsenen. Und das ist durchaus gewollt. „Wir haben auch im Sommer gerne viele Familien im Museum“, stellt Carina Bammesberger fest, „und das ist eine Ausstellung, die sicher ­viele Familien ins Museum lockt.“

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