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Langenfeld: Die SGL ist nicht zu stoppen

Langenfeld: Die SGL ist nicht zu stoppen

Die Zahl der Mitglieder ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Sie liegt nun bei über 9100.

Langenfeld. Die Erfolgsgeschichte der Sportgemeinschaft Langenfeld (SGL) wird fortgeschrieben. Darüber gab der traditionelle Abend, mit dem der Verein seit 28 Jahren seiner Hundertschaft von Ehrenamtlichen Dankeschön sagt, auch diesmal wieder Aufschluss. Zugleich wurde die Gelegenheit genutzt, mit einem turnerisch-tänzerischen Programm Einblick in die vielseitige Arbeit vor allem mit der jungen Generation zu geben.

Die Leistungsturnerinnen, zehn junge Damen der Ballettakademie, Rhönradturnen und die Lateinformation forderten den Beifall der 200 Gäste heraus. Zu ihnen zählten Landrat Thomas Hendele. Der hatte hohes Lob parat: "Was hier geleistet wird, ist einmalig."

Den Beweis dafür trat Helmut Hermanns, seit November 2008 an der Spitze eines ehrenamtlichen Präsidiums, das einen hauptamtlichen Vorstand bestellte, in seiner Bilanz an. Die SGL wuchs noch einmal um 224 neue Mitglieder, von 8894 auf 9118. Ihnen werden etwa 400 unterschiedliche Sportangebote pro Woche gemacht. In den eigenen beiden Sportzentren und städtischen Hallen tummeln sich täglich rund 3000 Freizeit-, Gesundheits- oder Leistungssportler und Menschen, die nach Krankheit oder Unfällen ihren von den Krankenkassen bezahlten Reha-Sport betreiben.

"Der Reha-Sport explodiert förmlich. Wir hatten Ende 2008 430 Mitglieder, die auf diese Weise zu neuen Kräften kommen, darüber hinaus noch 250 Reha-Sportler ohne Mitgliedschaft", erklärte der Vorstand mit Karl-Heinz Bruser und Martin Bock.

Die SGL wird jedoch auch über ihre eigenen Grenzen hinaus aktiv. Zwei Sport bezogene Schulklassen der Gemeinschaftsgrundschule in Reusrath werden von Sportlehrern des Vereins begleitet. Von den 29 Sportstunden im Angebot der Offenen Ganztagsschulen (Ogata) laufen 23 in Verantwortung der SGL. Sie hat sich zu einem mittelständischen Unternehmen mit 38 fest Angestellten, darunter 21 hoch qualifizierten Sportlehrern, und einem Jahresumsatz von knapp drei Millionen Euro entwickelt.

Dass der Verein neben dem Breitensport auch im Leistungssport herausragt, beweisen die Aufstiege im Volleyball der Damen und im Handball ebenso wie die in hohen Klassen angesiedelten Mannschaften im Skaterhockey und Basketball. Zu den Höhepunkten dieses Jahres gehört die Ausrichtung eines Sponsorenlaufs am 9. Mai - bisher organisiert von Mitarbeitern des Martinus-Krankenhauses.