Geisterfahrer von A59 muss vor Gericht

Geisterfahrer von A59 muss vor Gericht

Düsseldorf. Ein 22 Jahre alter Mann aus Hilden, der am 7. Juni vergangenen Jahres auf der Autobahn 59 bei Düsseldorf einen Verkehrsunfall mit drei Toten verursacht hat, muss sich vor Gericht verantworten.

Das teilte der Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft, Johannes Mocken, am Donnerstag mit.

Der Mann soll betrunken als Geisterfahrer auf die Autobahn gefahren und dort mit dem Wagen einerDüsseldorfer Familie zusammengestoßen sein. Ein zehn Monate altes Kleinkind, dessen 31-jährige Mutter und die79 Jahre alte Großmutter kamen bei dem Unfall ums Leben.

Der Prozess gegen den 22-Jährigen findet vor dem Amtsgericht Langenfeldstatt. Sollte der Beschuldigte wegen fahrlässiger Tötungverurteilt werden, drohen ihm bis zu vier Jahre Haft. Zum Zeitpunkt desUnfalls soll er 1,68 Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Wann derProzess beginnt, steht noch nicht fest.

Mehr von Westdeutsche Zeitung