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Autoposer-Szene: Bilanz der "Carfreitags"-Kontrollen in Düsseldorf

Autoposer-Szene : Das ist die Bilanz der "Carfreitags"-Kontrollen in Düsseldorf

Bei den Überprüfungen hat die Polizei einige Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Ein Überblick.

157 Fahrzeuge hat die Polizei nach eigenen Angaben am Karfreitag in Düsseldorf rund um den Corneliusplatz / Königsallee in der Innenstadt eingehend überprüft.

Trotz der angekündigten Kontrollen habe es zahlreiche Angehörige der sogenannten "Tuning und Poserszene" in die Stadtgezogen, teilte die Polizei mit. Wohl wegen der kühleren Temperaturen waren jedoch deutlich weniger Fahrzeuge als in den vergangenen Jahren unterwegs. Insgesamt fertigten die Einsatzkräfte sechs Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und diverser Steuervergehen.

Hinzu kamen 30 Ordnungswidrigkeitenanzeigen die technische Mängel und das Erlöschen der Betriebserlaubnis betrafen. In 15 Fällen erteilten die Beamtinnen und Beamte Verwarnungsgelder. 17 Fahrzeuge wurden sichergestellt, davon sechs aus gefahrenabwehrenden Gründen.

Zehn Fahrzeuge wurden einem Sachverständigen vorgeführt. Ein Fahrzeug (Pkw Mercedes) wurde wegen ungeklärten Eigentumsverhältnissen sichergestellt. Dessen Fahrzeugführer hatte vermutlich gefälschte tschechische Händlerkennzeichen an seinem Fahrzeug angebracht. Einen nachvollziehbaren Eigentumsnachweis konnte er für das Fahrzeug bislang nicht vorlegen. Die Polizei Düsseldorf wird nach eigenen Angaben auch weiterhin Verkehrskontrollen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung im Stadtgebiet durchführen.

(red)