Zuschlag für Wuppertal und Solingen

Zuschlag für Wuppertal und Solingen

Acht Städte und Kreise dürfen Arbeitslose betreuen.

Düsseldorf. Acht Kommunen aus Nordrhein-Westfalen haben am Donnerstag von der rot-grünen Landesregierung den Zuschlag erhalten, die Arbeitsverwaltung als sogenannte Optionskommune allein — also ohne die Bundesagentur für Arbeit — zu übernehmen. Unter 15 Bewerbern wurden die Städte Wuppertal, Solingen, Essen und Münster sowie die Kreise Lippe, Recklinghausen, Gütersloh und Warendorf ausgewählt.

Leer gingen unter anderem der Kreis Mettmann, der Rhein-Kreis Neuss, der Kreis Heinsberg und die Stadt Leverkusen aus — mehr als acht Kommunen standen nach einer Vereinbarung mit dem Bund in NRW für dieses Modell nicht zur Verfügung.

Bislang gibt es bundesweit 69 Optionskommunen, ab dem 1. Februar werden es dann 110 sein. Sie entscheiden über die Höhe des Arbeitslosengelds II, über die Leistungen für Unterkunft und Heizung. Auch Umschulungskurse oder Weiterbildungsmaßnahmen können künftig dort organisiert werden.

Die Städte und Kreise versprechen sich eine bessere Betreuung ihrer Klientel und eine raschere Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt durch die größere Kompetenz vor Ort. fu

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