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Freizeitpark: Freude und Hoffnung bei Wuppertaler Schaustellern

Corona : Freude und Hoffnung bei Schaustellern

Erste Bilanz der Budenbetreiber im temporären Vergnügungspark am Stadion am Zoo fällt positiv aus. Doch es gibt auch Fragezeichen.

Der temporäre Freizeitpark neigt sich allmählich dem Ende zu. Am Freitag zogen die Schausteller eine erste Bilanz. Sie selbst, aber auch die Besucher hätten den Freizeitpark am Stadion am Zoo als Lichtblick in der Corona-Zeit empfunden. Deshalb freue man sich auch über die Verlängerung bis zum 2. August.

Auf der anderen Seite stehen die Schausteller auch vor einer ungewissen Zukunft, da vorerst noch unklar ist, wie es um die Weihnachtsmärkte in der Region bestellt ist. Sicher ist nur, dass „die Weihnachtszeit existenziell für uns ist“, sagen die Budenbetreiber. Die Einnahmen aus dem Weihnachtsgeschäft seien gerade in diesem Jahr sehr wichtig, sagt auch Karl-Heinz Kretz, der mit seinem überdachten Karussell uin Barmen zu den Weihnachtsmarkt-Urgesteinen zählt.

Immerhin laufe der Freizeitpark bis jetzt gut, es gebe Einnahmen, da mindestens 500 Leute pro Tag auf dem Gelände begrüßt werden konnten. Dennoch gebe es keine Alternative zur Weihnachtszeit.

Hoffnung hegen die Schausteller auch noch in Bezug auf den Herbst. Angedacht sei, dass die Fahrgeschäfte auf dem Carnaper Platz aufgestellt werden. Ob dies möglich sein wird, sei aber ebenfalls noch unklar. Deshalb hoffen die Betreiber auf weiterhin viele Besucher des temporären Freizeitparks am Stadion am Zoo. Der hat dienstags bis samstags von 14 bis 21Uhr und sonntags von 12 bis 21Uhr geöffnet. js