Wuppertal : Bahnsperrung: Bus von Wuppertal brauchte eine Stunde bis Düsseldorf
Bis zum Ende der Osterferien ist Wuppertal vom Bahnnetz abgeschnitten. Tausende Pendler müssen umsteigen auf Ersatzbusse oder das Auto. Pendler auf der A46 bekommen es zu spüren.
Wuppertal. Tag eins der Bahnsperrung im Berufsverkehrs: 7 Uhr vor der Stadthalle. Ein Schienenersatzverkehr nach Düsseldorf ist gerade pünktlich und rappelvoll abgefahren, im Gegensatz zum Bus nach Solingen kein Gelenksbus, doch eine Minute später kommt bereits der nächste mit dem Ziel Düsseldorf, diesmal ein großer. Der Fahrer, offenbar von außerhalb, fragt in die Runde, wie er denn zum Sonnenborner Ufer komme. Eine Passagierin lotst ihn sicher in den Wuppertaler Westen, wo weitere Passagiere warten.
Der Ersatzverkehr in Richtung Velbert ist indes fast ohne Passagiere ab Hauptbahnhof gestartet: Eine einzige Dame lässt sich in Wuppertals Nachbarstadt kutschieren.
Bereits gegen 7.30 Uhr schon haben dann die meisten Busse nur noch wenige Fahrgäste. Aufgrund der Ferienzeit ist auf der A46 in Richtung Düsseldorf auch gar nicht so viel Betrieb: Der Verkehr fließt zäh, aber er fließt immerhin. Trotzdem müssen Autofahrer gute Nerven haben: Bis zu zehn Kilometer Störungen meldet der WDR-Verkehrsfunk um diese Zeit. Zwei Stunden später hat sich das weitgehend erledigt.