St. Tönis: Weihnachtstombola: Jede Menge Preise warten auf die Gewinner

St. Tönis: Weihnachtstombola: Jede Menge Preise warten auf die Gewinner

60 Gewinner aus der Weihnachtstombola des Werberings St. Tönis haben ihre Gutscheine noch nicht abgeholt.

St. Tönis. Diese Aktion gehört zu den Veranstaltungen des St. Töniser Werberings, die sehr viele Menschen interessiert: die Weihnachtstombola. Schon bei den Zwischenverlosungen sind viele Menschen anwesend. Wenn dann später die Listen mit den Gewinnern aushängen, bilden sich vor den Geschäften regelmäßig Menschentrauben. Das war Weihnachten 2016 nicht anders. Was allerdings anders ist: Viele haben ihre Gewinne noch nicht abgeholt.

„Von den 270 Gewinnern, die ausgelost wurden, haben mehr als 60 ihren Preis noch nicht abgeholt“, sagt Andrea Hermes, stellvertretende Vorsitzende der Händlervereinigung. Warum das so ist, kann sie sich nicht erklären. „Offenbar haben viele Gewinner selbst nicht an ihr Glück geglaubt“, sagt sie.

Die drei Hauptpreise wurden eingelöst, aber es warten immer noch attraktive Einkaufsgutscheine. „Sogar welche über 100 Euro sind dabei“, verrät Andrea Hermes. Die weiteren Einkaufsgutscheine belaufen sich auf 25 und 50 Euro. Alle, die mitgemacht haben, können auf der Internet-Seite des Vereins nachsehen, ob sie gewonnen haben. Sollte im Haushalt kein Computer vorhanden sein, hilft sicher ein Händler der Werbegemeinschaft weiter, im Zweifel auch ein Enkelkind.

Das Abholen ist dann denkbar einfach: Gewinner gehen zu Mode Peeren an der Hochstraße, können dort ihren Personalausweis vorlegen und bekommen den Gutschein. Das Geld kann in allen Mitgliedsgeschäften des Werberings ausgegeben werden. Ein Gewinn muss bis 31. März abgeholt sein.

Was geschieht mit den Gewinnen, die nicht abgeholt werden? „Das geht ganz nach dem Motto: von St. Tönis für St. Tönis“, erklärt Andrea Hermes. Sprich: Die Gewinne werden der Tönisvorster Hilfe zur Verfügung gestellt.

Bei der gesamten Aktion kann man dem Werbering ganz sicher eines nicht vorwerfen, nämlich dass er zurückhaltend wäre. Im Gegenteil. Insgesamt wurde eine Summe von 11 500 Euro ausgeschüttet.

Wie attraktiv diese Geschichte ist, kann man auch daran ablesen, dass bei den Zwischenziehungen und der Abschlussveranstaltung, die jeweils auf dem Rathausvorplatz stattfinden, immer 100 bis 200 Menschen anwesend sind.

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