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Stadt Hilden würdigt Einsatz für Integration

Stadt Hilden würdigt Einsatz für Integration

Efthalia Banti und das Café International erhielten den Hildener Förderpreis.

Hilden. Mit dem „Förderpreis Integration“ 2016 werden das Café International der katholischen Kirche in Hilden und Efthalia Banti, Mitglied im Integrationsrat sowie Vorsitzende des Deutsch-Griechischen Vereins „Philia“, ausgezeichnet. „Unsere Preisträger fassen die ganze Bandbreite der Integrationsarbeit zusammen“, würdigte Bürgermeisterin Birgit Alkenings das Engagement der beiden bei der Feierstunde in der Stadtbücherei. Der Förderpreis Integration wird seit 2009 immer rückwirkend fürs abgelaufene Jahr verliehen. „Der Preis macht erlebbar, dass Integration in den meisten Fällen gelingt“, betonte Alkenings.

Efthalia Banti engagierte sich schon früh als junge Mutter im Kindergarten und in der Schule ihrer Kinder. 2005 gründete Thalia Banti mit einigen Freunden den Griechisch-Deutschen Freundeskreis „Philia Hilden“, dessen Vorsitz sie übernahm. „Dank der Initiative von Frau Banti ist der Verein zu einer festen kulturellen Institution in Hilden geworden“, hieß es in der Laudatio. Der Verein wird nicht nur von Griechen und Deutschen getragen, sondern auch Menschen aus zahlreichen anderen Ländern sind als Mitglieder aktiv.

Im Café International kommen Menschen aus der ganzen Welt zusammen. Seit dem Start im November 2015 dient das Café immer samstags von 14 bis 17 Uhr als offener Treffpunkt. Die Besucher finden dort neben Kaffee und Kuchen auch eine Spielecke für Kinder. Sie schätzen die persönliche Begegnung und spannende Gespräche. Das Café ist somit ein niederschwelliges Integrationsangebot, das sowohl Geflüchteten als auch Einheimischen hilft, einander besser zu verstehen. „Es war uns wichtig, einen Anlaufpunkt zu schaffen, an dem die Besucher zwanglos über ihre Probleme und Sorgen sprechen können“, erklärte Jürgen Stagat, stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates St. Jacobus. In ihrem Namen nahm er den Preis entgegen. Der Preis verdeutliche eine große Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement, betonte er.