Ein Wunschkonzert für zwei Räder

Ein Wunschkonzert für zwei Räder

Fahrrad-Club macht Landrat Vorschläge zur ÖPNV-Anbindung des Panoramaradwegs.

Kreis Mettmann. Noch vier Monate, dann wird der Panoramaradweg, der die drei Städte Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath miteinander verbindet, offiziell eröffnet. Jetzt hat der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) für die Region Niederberg Landrat Thomas Hendele Vorschläge unterbreitet, wie die Trasse an den öffentlichen Nahverkehr angebunden werden könnte.

Zu den Ideen gehört unter anderem ein Fahrradbus, der an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen die Radfahrer dorthin zurückbringt, von wo aus sie losgeradelt sind. Auch eine Verbindung zu anderen bergischen Panoramaradwegen wäre anzustreben, steht in dem Schreiben an den Landrat.

Zu den Wünschen des Vereins gehört auch eine eigene S-Bahnhaltestelle an der Strecke der S 6. Diese könnte „Heiligenhaus-Panoramaradweg Niederbergbahn“ heißen und im Bereich von Essen-Kettwig stehen. Dieser Haltepunkt ermögliche es, ohne Auto nach Velbert oder Heiligenhaus zur Arbeit zu fahren. Am Ende des Panoramaradwegs in Wülfrath-Rhodenhaus, so der ADFC, könnte eine Haltestelle für eine Regiobahn nach Duisburg und Düsseldorf eingerichtet werden. Damit hätten dann auch Radler aus Wülfrath, Heiligenhaus und Ratingen eine Anbindung an das Schienennetz.

Damit Radfahrer an der Strecke ihr Fahrrad sicher abstellen können, sollte es nach Meinung des ADFC abschließbare Fahrradboxen an Bahnhöfen und Bushaltestellen geben. So werde vermieden, dass Räder geklaut oder zerstört werden.

Hoffnungen, dass einer der Wünsche vom Kreis umgesetzt wird, kann sich der ADFC nur in Sachen Busverkehr machen. „Darauf können wir Einfluss nehmen. Aber alles, was mit Schienenverkehr zu tun hat, fällt nicht in unseren Zuständigkeitsbereich“, sagt die Sprecherin des Kreises, Daniela Hitzemann.

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