Max Rendschmidt und Annika Drazek „Sportler des Jahres 2016“ in NRW

Max Rendschmidt und Annika Drazek „Sportler des Jahres 2016“ in NRW

Dortmud (dpa) - Rennkanute Max Rendschmidt (Essen) und die Bobfahrerin Annika Drazek (Winterberg) sind zu den „Sportlern des Jahres 2016“ in Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Das ergab eine Abstimmung, an der sich knapp 148 000 Menschen im Bundesland per Online-Voting beteiligten.

Vergeben wurden die sogenannten FELIX-Awards in sieben Kategorien am Freitagabend bei einem Gala-Abend mit über 1100 Gästen in Dortmund.

Anja Schneiderheinze (re) und Annika Drazek nach ihrem 2. Platz bei den Bob-Weltmeisterschaften in St. Moritz im Februar 2016. Foto: Urs Flueeler

Olympiasieger Rendschmidt setzte sich in der Einzel-Kategorie „Sportler des Jahres“ gegen Sprinter Julian Reus sowie den Olympia-Dritten im Diskuswerfen, Daniel Jasinski, durch. Die 21 Jahre alte Drazek, die bei der WM in Innsbruck-Igls als Anschieberin von Pilotin Anja Schneiderheinze die Goldmedaille gewann, verwies als „Sportlerin des Jahres“ Lisa Schmidla (Rudern) und Gina Lückenkemper (Sprint) auf die Plätze. In der Mannschaftskonkurrenz wurde die deutsche 4x100-Meter-Staffel der Damen mit den Läuferinnen Tatjana Pinto, Rebekka Haase, Gina Lückenkemper und Lisa Mayer zum „Team des Jahres“ gekürt.

In der Kategorie „Behindertensportler“ nahm Weitspringerin Vanessa Low ihren ersten „FELIX“ entgegen. Als „Newcomer“ wurde Leichtathletin Konstanze Klosterhalfen gewählt. Schalkes Profi Benedikt Höwedes erhielt die Auszeichnung als „Fußballer des Jahres“ in NRW. Als „Trainer des Jahres“ wurde Beachvolleyball-Trainer Jürgen Wagner ausgezeichnet. Er verhalf den Beachvolleyballerinnen Kira Walkenhorst und Laura Ludwig zur Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio.

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft beglückwünschte die Athletinnen und Athleten zu den Auszeichnungen: „Sie haben damit auch unserem Land Nordrhein-Westfalen alle Ehre gemacht. Ihre Erfolge zeigen, dass NRW wirklich das Sportland in Deutschland ist. Das wollen wir auch in Zukunft bleiben“, erklärte Kraft.

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