FIFA weist Berichte über „beschlagnahmte Computer“ zurück

FIFA weist Berichte über „beschlagnahmte Computer“ zurück

Zürich (dpa) - Der Fußball-Weltverband hat Berichte über durchsuchte Büros und beschlagnahmte Computer in der FIFA-Zentrale in Zürich zurückgewiesen.

Man habe „wie geplant die erforderlichen elektronischen Daten im Zusammenhang mit den Bewerbungen um die WM-Turniere 2018 und 2022 zur Verfügung gestellt“, hieß es in einer Stellungnahme unter der Überschrift „Klarstellung“. Zur Untersuchung des Korruptionsskandals wurden der Schweizerischen Bundesanwaltschaft laut FIFA dabei IT-Daten übergeben.

„Zu keinem Zeitpunkt wurden Büros durchsucht noch Computer beschlagnahmt“, teilte die FIFA mit. Die Schweizer Staatsanwaltschaft hatte Mitte März ein Strafverfahren rund um die Vergaben der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar eröffnet. In dem Zusammenhang waren im FIFA-Hauptquartier in Zürich elektronische Daten und Dokumente sichergestellt worden.

Laut der Behörde besteht der Verdacht auf ungetreue Geschäftsbesorgung sowie Geldwäscherei. Die Ermittlungen würden nicht gegen konkrete Personen laufen, hieß es. Am selben Tag hatte die Schweizer Polizei auf Antrag der USA in Zürich mehrere FIFA-Funktionäre festgenommen. Einen Zusammenhang zwischen beiden Vorgängen gibt es laut der Schweizer Behörden nicht.

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