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Lüntenbeck: Zeichen stehen auf Dialog

Lüntenbeck: Zeichen stehen auf Dialog

Die Mitglieder der Grünen Meile und die Stadtspitze besprechen neue Projekte für den Stadtteil.

Wuppertal. Äußerst frostig war im vergangenen Jahr die Stimmung zwischen den Bürgern in der Lüntenbeck und der Stadtspitze. Besonders die Mitglieder der Grünen Meile warfen der Verwaltung mangelnde Unterstützung vor und machten sie für das Scheitern des Vereins verantwortlich. Jetzt stehen die Zeichen wieder auf Dialog.

Auch nach dem Ende der Grünen Meile soll dessen Arbeit zumindest teilweise weitergeführt werden. Dazu gehört unter anderem die Gestaltung eines Dorfplatzes vor dem Lüntenbecker Bürgertreff. Hier soll es auch Angebote für die Nutzer der direkt vorbeiführenden Nordbahntrasse geben.

Diese und andere Themen wurden bei einem gut besuchten Gespräch mit Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) und Bezirksbürgermeister Heiner Fragemann (SPD) im Bürgertreff am Weidehang diskutiert. Die Teilnehmer zeigten sich danach vorsichtig optimistisch.

„Wir wünschen uns gerade beim Dorfplatz eine unbürokratische Lösung“, sagt der ehemalige Grüne-Meile-Vorsitzende Klaus Danielzig. Zudem sollen vor dem Bürgertreff in größeren zeitlichen Abständen Feste und Feiern stattfinden dürfen. Derzeit scheitert das an Beschwerden der Nachbarn. Die Betreiber des Bürgertreffs wehren sich gegen den Vorwurf der Lärmbelästigung.

Meist seien es einzelne Nutzer der Nordbahntrasse, durch die es gerade in Sommernächten laut werde. Ein weiteres Thema beim Bürgergespräch war ein direkter Anschluss der Siedlung an die Trasse für Radfahrer. Im Moment gibt es nur den schmalen Fußweg zum Bürgertreff.

„Dieser müsste verbreitert werden, damit ihn Fußgänger und Radfahrer vernünftig nutzen können“, erklärt der erste Vorsitzende der Siedlergemeinschaft, Jürgen Müller. Oberbürgermeister Peter Jung will diese Vorschläge mit der Verwaltung wohlwollend prüfen. Von ihm gab es ein Lob für das große ehrenamtliche Engagement in der Lüntenbeck.