Monet-Austellung: Razzia kurz vor Schluss

Monet-Austellung: Razzia kurz vor Schluss

Die Zollfahndung überprüfte die Mitarbeiter der für die Schau engagierten Security-Firma. Nach Kenntnis der Stadt gab es keine Beanstandungen.

Wuppertal. Die Monet-Ausstellung im Von der Heydt-Museum in Elberfeld ist so gut wie gelaufen, doch auf der Zielgeraden gab es noch einmal große Aufregung. Am Donnerstagabend gegen 20 Uhr tauchte die Zollfahndung im Museum am Turmhof auf.

Viele der Besucher - sie nutzten die Möglichkeit bis Mitternacht die Werke des berühmten Malers zu betrachten - bekamen von der Aktion offenbar nichts mit. Es habe keine Beeinträchtigung des laufenden Betriebs gegeben, hieß es heute seitens der Stadt.

Die Fahnder waren in Sachen Schwarzarbeit-Kontrolle unterwegs. Im Museum überprüften sie am Donnerstagabend die Mitarbeiter des eigens für die millionenschwere Schau engagierten Sicherheitsdienstes. Laut Stadt waren die Papiere der überprüften Personen in Ordnung. Entsprechend habe es auch keine Anzeigen gegeben. Man habe zudem keinen Anlass, an der Seriosität der Security zu zweifeln.

Es bleibt die Frage, warum die Zollfahndung ausgerechnet in der letzten Woche der seit Oktober 2009 äußerst erfolgreich laufenden Ausstellung auf die Idee kommt, eine Kontrolle durchzuziehen. Von den Fahndern gab es dazu heute keinen Kommentar.

Dem Vernehmen nach soll es einen anonymen Hinweis auf angebliche Missstände gegeben haben. An den Hinweisen ist nach derzeitigem Stand offenbar nichts dran. Fakt ist: Sowohl am Donnerstagabend als auch heute lief der Museumsbetrieb am Turmhof ganz normal weiter.

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