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Aktionsgemeinschaft braucht noch Unterstützer

Aktionsgemeinschaft braucht noch Unterstützer

Hildener Händler wollen die City attraktiver gestalten. Im Bürgerhaus informierten sie.

Hilden. Rund 40 Interessierte fanden am Donnerstagabend den Weg ins Bürgerhaus zur Infoveranstaltung der „Aktionsgemeinschaft Zentrum Hilden“. Die ehemals auf den Warrington-Platz beschränkte Aktionsgemeinschaft hat sich mittlerweile auf das gesamte Stadtzentrum ausgeweitet und sucht neue Mitstreiter. Eingeladen waren neben Mitgliedern des Vereins die Fraktionen im Stadtrat, die Stadtverwaltung sowie die Organisatoren von Veranstaltungen und Märkten.

„Wir sind erstaunt über die Fülle der Menschen, die sich angesprochen fühlt“, sagte Dagmar Rausch erfreut. Die Anwesenden, vor allem Einzelhändler, waren mit ganz unterschiedlichen Erwartungen gekommen. In einer Vorstellungsrunde erhofften sich mehrere, das Veranstaltungsprogramm in der City weiterzuentwickeln und attraktiver zu gestalten. Vielfach forderten Einzelhändler, die Nebenstraßen wie die Schulstraße oder den Warrington-Platz aufzuwerten.

Gewünscht wurde auch die Ausdehnung des Weihnachtsmarktes auf mehrere Wochenenden. Ein Thema war zudem die Ansprache jüngerer Zielgruppen, etwa über Social Media wie Facebook. Die Aktionsgemeinschaft mit ihren derzeit 26 Mitgliedern hat sich zum Ziel gesetzt, „Attraktivität und Urbanität“ der Innenstadt zu erhöhen. Damit soll Hilden den Vorsprung sichern, den es als Einkaufszentrum im Kreis nach wie vor hat. Vorsitzende Dagmar Rausch unterstrich den Zweck des Informationsabends: „Es geht darum, Unterschiede bewusst zu machen und Gemeinsamkeiten auszuloten und umzusetzen.“ Als aktuelles Projekt baut die AG derzeit ihre Internetplattform aus und will hier auch Social Media integrieren. Ein thematischer Schwerpunkt der Diskussion war die Erhöhung der Kundenfrequenz in der Innenstadt. Die Teilnehmer schlugen hierzu Veranstaltungen vor, die Jüngere ansprechen, oder ein sauberes Erscheinungsbild der Fußgängerzone. Eine Idee ging in Richtung Transparenz: Über ein Internetportal könnten Kunden finden, wer in ihrer Stadt was anbietet. Dagmar Rausch betonte, es müsse darum gehen, Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln.